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Anlasser und Lichtmaschinen: Bereit für das zweite Leben

| Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Originalteile sind oft teuer – bei günstigen Neuteilen aus dem Netz gibt es häufig Qualitätsbedenken. Einen vernünftigen Kompromiss zwischen Preis und Qualität bieten aufbereitete Ersatzteile, wie sie die Firma FAL anbietet.

Noch sieht man den Aggregaten ihren gebrauchten Zustand an. Nach der Aufbereitung sind sie nur noch schwer von Neuteilen zu unterscheiden.
Noch sieht man den Aggregaten ihren gebrauchten Zustand an. Nach der Aufbereitung sind sie nur noch schwer von Neuteilen zu unterscheiden.
(Bild: Rubbel)

Made in China – das klingt nach billigen und schlecht verarbeiteten Produkten. Insbesondere den Teilehändlern und Werkstätten des Aftermarkets sind deswegen die oftmals unschlagbar günstigen Teile ein Dorn im Auge. Schließlich sind sie für viele Kunden der preisliche Maßstab. Trotz der qualitativen Vorbehalte setzt Albrecht Franke, Geschäftsführer FAL Anlasser- und Lichtmaschinenservice, bei der Instandsetzung der Aggregate bestimmte Komponenten aus Fernost ein.

Aus dem Reich der Mitte sind etwa einige gusseiserne Grundkörper für Lichtmaschinen importiert. „Bei derart einfachen Bauteilen gibt es selten Qualitätsprobleme“, resümiert Albrecht Franke. Greift der seit über 35 Jahren in der Instandsetzung Tätige bei der Außenhaut mal auf derartige Produkte zurück, gibt es für das Innenleben und die Verschleißkomponenten – wie bei Ritzeln, Magnetschaltern, Kohlen, Wicklungen oder Lichtmaschinen-Reglern – keine Kompromisse. „Bei der Aufbereitung verwenden wir ausnahmslos originale Teile“, erläutert Franke. Er schätzt, dass rund 80 Prozent der Aggregate im Markt secondhand sind.