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Ansturm auf Soforthilfe bei der IHK Stuttgart

| Autor / Redakteur: Antonia Seifert / Doris Pfaff

Schnelle und unbürokratische Hilfen bietet das Land Baden-Württemberg für gewerbliche Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind. Seit Mittwochabend können Anträge gestellt werden. Zeitweise gingen bis zu 300 Stück pro Minute ein.

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(Archiv: Vogel Communications Group)

Seit Mittwochabend laufen die Drähte zu den Antragsportalen bei der Handwerks-, Industrie- und Handelskammer in Baden-Württemberg heiß. „Erwartungsgemäß gab es einen Ansturm auf die Online-Portale. Bei landesweit vermutlich über 300.000 Antragstellern waren die Portale zeitweise überlastet“, teilte die IHK Region Stuttgart mit.

Seit Mittwoch können aufgrund der Corona-Krise betroffene kleinere Betriebe, Selbstständige sowie Solo-Selbstständige Soforthilfen beim Land Baden-Württemberg beantragen. Die Höhe der Unterstützung richtig sich nach der Größe des Betriebs beziehungsweise nach der Anzahl der Mitarbeiter. Gezahlt werden maximal 30.000 Euro für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten.

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder dem entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.

Seit der Öffnung gehen 250 bis 300 Anträge pro Minute über das Landesportal zur automatisierten Weiterverarbeitung zu den Kammern. Heute zwischen 10 und 11 Uhr waren es fast 15.000 Anträge in einer Stunde. Für den Nachmittag rechnete die IHK mit 50.000 weiteren Anträgen. Alle eingesetzten Kräfte arbeiteten mit Hochdruck an der Antragsbearbeitung, teilte die Pressestelle der IHK Stuttgart mit.

Alle weiteren wichtigen Informationen zur Corona-Soforthilfe bietet das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg.

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