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Antriebstechnik: Für ein paar Tropfen Diesel

| Autor / Redakteur: Gernot Goppelt / Jan Rosenow

Langstrecken-Lkws tragen erheblich zum CO2-Ausstoß im Straßenverkehr bei. Kein Wunder, dass die EU auf deutlich geringere Verbräuche drängt. Der Verbrennungsmotor hat noch Sparpotenzial, wird es aber allein nicht schaffen.

Der neue Volvo FH LNG wird mit Flüssig-Erdgas (Liquid Natural Gas) betrieben.
Der neue Volvo FH LNG wird mit Flüssig-Erdgas (Liquid Natural Gas) betrieben.
(Bild: Volvo)

Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren – MAN zeigt auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018, was schon heute möglich ist“; „Renault präsentiert die zweite Generation von Elektro-Lkw“; das sind typische Ankündigungen der Nutzfahrzeughersteller. Und VDA-Präsident Bernhard Mattes sagt: „Digitalisierung, Vernetzung und automatisiertes Fahren prägen die 67. IAA Nutzfahrzeuge.“ Redet noch irgendjemand von Verbrennungsmotoren? Ja, denn besonders für die Langstrecke wird er wohl noch lange gebraucht.

Zur Einordnung: Heutige 40-Tonner haben eine Reichweite von gut 2.500 Kilometern – mit einer Tankfüllung. Wenn man dagegen nur 1.000 Kilometer mit einem batterieelektrischen Antrieb schaffen wollte, bräuchte man eine Batterie mit mindestens 1.500 Kilowattstunden, die überschlägig über zehn Tonnen wiegen würde.