Aral-Studie sieht ungebremste Lust auf Autos

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

26 Prozent der deutschen Autofahrer wollen sich in den nächsten 18 Monaten einen Pkw kaufen – es muss jedoch kein neuer sein. Zu diesem Ergebnis kommt die Aral-Studie „Trends beim Autokauf“.

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Aral hat zum sechsten Mal seine Studie „Trends beim Autokauf“ vorgelegt.
Aral hat zum sechsten Mal seine Studie „Trends beim Autokauf“ vorgelegt.
(Foto: Aral)

Während in vielen europäischen Staaten der Konsum unter der Wirtschaftskrise leidet, sind die deutschen Autofahrer durchaus noch kaufbereit. 26 Prozent von ihnen wollen in den kommenden eineinhalb Jahren einen Neu-, Jahres- oder Gebrauchtwagen anschaffen. Das ist ein wesentliches Ergebnis der aktuellen Studie „Trends beim Autokauf“, die der Mineralöl-Konzern Aral am 14. August in Frankfurt vorgestellt hat.

Seit zehn Jahren befragt das Unternehmen die Autofahrer nach ihren Präferenzen und ermittelt so, wie sich die Erwartungen und Ansprüche der potenziellen Käufer verändern. Neben dem grundsätzlichen Kaufinteresse werden auch die Meinungen zur Bezahlungsart, zu den bevorzugten Herstellern oder den Perspektiven von Mobilitätskonzepten wie Carsharing berücksichtigt.

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26 Prozent der Befragten planen in den kommenden 18 Monaten den Kauf eines Autos. Damit wird das Rekordergebnis der letzten Umfrage aus dem Jahr 2011 eingestellt. Den Trend tragen überwiegend die Frauen: Ihr Anteil ist in der aktuellen Erhebung von 23 auf jetzt 26 Prozent gestiegen. Bei den Männern sinkt das Kaufinteresse dagegen leicht von 28 auf 26 Prozent.

Gefragt: Gebrauchte mit Rabatt

Die Kfz-Betriebe müssen sich allerdings darauf einstellen, dass Autokäufer verstärkt nach Gebrauchtwagen Ausschau halten. Ihr Anteil steigt von sechs auf nun acht Prozent. Neuwagen mit einem Anteil von zehn Prozent und Jahreswagen (acht Prozent) büßen jeweils einen Prozentpunkt ein.

Wenig erfreulich für die Autohäuser ist das ungebrochene Verlangen der Kunden nach deutlichen Rabatten. Im Durchschnitt erwarten die Verbraucher einen Preisnachlass von 14 Prozent. Dieser Wert ist zwar kaum höher als in den Vorjahren, doch dafür wird er umso deutlicher eingefordert. 56 Prozent der Autofahrer, so viele wie noch nie, erklärten, sie würden die Marke wechseln, wenn ihre Rabatterwartungen nicht erfüllt würden.

VW bleibt beliebteste Marke

Volkswagen steht bei den potenziellen Autokäufern weiterhin hoch im Kurs und liegt damit seit Studienbeginn 2003 ununterbrochen an der Spitze. 18 Prozent Befragten planen den Kauf eines VW. Mit einem Anteil von zehn Prozent konnte sich Opel auf den zweiten Platz verbessern. Auf dem dritten Rang folgt mit Ford (acht Prozent) ein weiterer Volumenhersteller. Dahinter reihen sich mit jeweils sieben Prozent die Premiumanbieter Audi, BMW und Mercedes ein.

Eindeutige Verlierer der Erhebung sind die Japaner: Vor zwei Jahren waren noch 16 Prozent der Befragten an einem japanischen Fahrzeug interessiert. Jetzt sind es nur noch neun Prozent.

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