Arbeitsschutz: Entspannt arbeiten

Solange kein Strom fließt, gelten Hochvoltfahrzeuge als unbedenklich. Doch was, wenn E-Autos defekt oder beschädigt sind? Wie sich Mitarbeiter in solchen Fällen schützen können oder müssen, muss meist der Betriebsinhaber herausfinden.

| Autor: Holger Schweitzer

Schutzhelm mit Haube und Handschuhe: Die geeignete Schutzausrüstung für Arbeiten kann nur über eine Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden.
Schutzhelm mit Haube und Handschuhe: Die geeignete Schutzausrüstung für Arbeiten kann nur über eine Gefährdungsbeurteilung ermittelt werden. (Bild: BSD Bildungs- und Servicezentrum)

Klingt der Begriff „Elektroauto“ eher harm- und lautlos, schwingt im Begriff Hochvolt schon etwas mehr Dramatik mit: gefährlich und nach einer Größe, der man mit Respekt und technischem Wissen begegnen sollte. Tatsächlich ist auch der Umgang mit Hochvoltfahrzeugen im Werkstattumfeld abhängig von deren Zustand. So sind Elektro- und Hybridautos in der Regel so konstruiert, dass sie gefahrlos genutzt und auch gewartet werden können. Dies gilt umso mehr, als die HV-Komponenten der Fahrzeuge vor Arbeitsbeginn meist spannungsfrei geschaltet sind, sodass keine elektrische Gefährdung von ihnen ausgeht.

Dennoch: Wo so viel Energie konzentriert ist wie in einer Traktionsbatterie, müssen die Mitarbeiter über die möglichen Gefahren Bescheid wissen. Denn unter ungünstigen Umständen können sie sich weitaus mehr als nur einen kleinen Stromschlag holen. Deshalb sollten Werkstattpersonal und Betriebsinhaber wissen, welche Gefahren von unter Spannung stehenden Autos oder Anlagen ausgehen und welche Richtlinien gelten, um sich davor zu schützen. Insbesondere bei Unfallwagen kann man nicht einfach davon ausgehen, dass die Schutzmaßnahmen eines Fahrzeugs intakt sind.

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