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Arbeitsschutz: Luft anhalten, Kollegen!

Autor / Redakteur: Ottmar Holz / Ottmar Holz

Dicke Abgasschwaden in der Werkstatt? Das wird sich ändern, denn seit 2016 gelten strenge Grenzwerte für Stickoxide in der Werkstattluft, und Ende 2018 erscheint die neue TRGS 554 – sie regelt den Umgang mit Dieselmotorabgasen.

Die Abgase von Dieselmotoren müssen bei der AU mit einer Absaugung erfasst werden, das fordert die TRGS 554.
Die Abgase von Dieselmotoren müssen bei der AU mit einer Absaugung erfasst werden, das fordert die TRGS 554.
(Bild: Rosenow)

Stickoxide und Feinstaub sind derzeit im wahrsten Sinn des Wortes in aller Munde. Die Abgase von Verbrennungsmotoren gehören mit zu den Hauptquellen dieser Luftschadstoffe. Doch nicht nur die Anwohner am Stuttgarter Neckartor, der Landshuter Allee in München oder der Max-Brauer-Allee in Hamburg sind diesen Schadstoffen ausgesetzt. Auch in vielen deutschen Werkstätten ist die Luft erheblich schlechter, als sie sein könnte und mittlerweile sein darf. 2016 wurden in die Technische Regel für Gefahrstoffe 900 (TRGS 900) erstmals Arbeitsplatzgrenzwerte für Stickoxide aufgenommen.

Dieses Schläuchlein reicht ganz sicher nicht, um die Abgase aus der Halle zu bekommen.
Dieses Schläuchlein reicht ganz sicher nicht, um die Abgase aus der Halle zu bekommen.
(Bild: Holz)