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Arbeitssicherheit: Virusgefahr bannen

Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Corona-Schutz ist nicht Kür, sondern Pflicht. Dabei gelten für die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden genaue Anforderungen. Hilfe beim Erstellen Covid-konformer Arbeitssicherheitskonzepte bieten etwa Fachkräfte von Sachverständigenorganisationen.

Abstand bitte: Klebestreifen auf dem Fußboden zeigen Kunden, wie weit sie herantreten dürfen.
Abstand bitte: Klebestreifen auf dem Fußboden zeigen Kunden, wie weit sie herantreten dürfen.
(Bild: Autohaus Liliensiek)

Bis vor wenigen Wochen dachten viele bei Gefährdungen in der Werkstatt wohl noch an Unfälle durch Werkzeuge oder anderes Werkstattequipment. Binnen kürzester Zeit hat jedoch das Infektionsrisiko durch das Covid-19-Virus scheinbar fast alle anderen Risiken in den Hintergrund gedrängt. Betriebsinhaber sind nun gefordert, spezifische, von der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) gestellte Anforderungen für den Schutz von Mitarbeitern und Kunden umzusetzen.

Die Basis hierfür bilden die branchenspezifischen Handlungshilfen, die die BGHM seit Beginn der Corona-Pandemie für ihre Mitgliedsbetriebe herausgibt. In der aktuellsten Fassung wurden sie Ende April dem „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) angepasst, der als bundesweit einheitlicher Mindeststandard für die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit festgelegt wurde.