Architektur: Aus dem Baukasten

Funktionalität, Flexibilität, Individualität und Wirtschaftlichkeit sind Kriterien, die die modulare Bauweise auszeichnen. Neubauprojekte lassen sich in wenigen Monaten realisieren und sind jederzeit erweiterbar.

| Autor: Norbert Rubbel

Der Dacia-Betrieb in Obernkirchen entstand in einer Bauzeit von knapp drei Monaten. Er verfügt über einen repräsentativen Ausstellungsraum und zwei Werkstattarbeitsplätze.
Der Dacia-Betrieb in Obernkirchen entstand in einer Bauzeit von knapp drei Monaten. Er verfügt über einen repräsentativen Ausstellungsraum und zwei Werkstattarbeitsplätze. (Bild: Hacobau)

Was tun, wenn repräsentative Ausstellungs- und Arbeitsplatzflächen für die Zweitmarke fehlen? Nach platzsparenden und kostengünstigen Baukonzepten suchen! Das tat auch Rüdiger Matz, Inhaber eines Renault- und Dacia-Autohauses im niedersächsischen Obernkirchen. Er entschied sich für die „Baukasten-Architektur“ der Firma Hacobau – ein individuell kombinierbares Baukonzept. „Aufgrund der beengten Platzverhältnisse empfahl sich für das neue Dacia-Gebäude eine Kombination aus Werkstatthalle und Showroom“, erläutert Hacobau-Vertriebsleiter Jonas Eberhardt die Baumaßnahme.

CAD-Visualisierungen und Schnittstellenzeichnungen zeigten dem Bauherrn bereits in der Planungsphase die Gestaltung der Boxenarbeitsplätze für die Mechaniker und die kurzen Wege vom Kundenzentrum zur Werkstatt. Begeistert war Rüdiger Matz vom modularen Aufbau der Architektur. So lassen sich einzelne Gebäudeelemente in der Länge, Breite und Höhe flexibel zusammenstellen. Auch eine spätere Erweiterung des Kfz-Betriebs ist dank des standardisierten Baukastenprinzips jederzeit möglich. Und was den Bauherrn besonders freut, ist, dass Bauleistungen wie die Systemstatik, technische Zeichnungen und der Fundamentschemaplan kostenlos sind.

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