Nio Argumente für den Erfolg der Chinesen in Deutschland

Autor: Andreas Wehner

Nio nennt seine Kunden „User“ und will sie über eine App zu einer Community zusammenbringen. Europachef Hui Zhang erläutert, welche Alleinstellungsmerkmale das chinesische Fabrikat hat und wie der Marktstart in Deutschland laufen soll.

Hui Zhang ist für das europäische Geschäft bei Nio verantwortlich.
Hui Zhang ist für das europäische Geschäft bei Nio verantwortlich.
(Bild: Nio)

Redaktion: Der europäische Markteintritt von Nio steht bevor. Sie starten im Herbst in Norwegen. Warum zuerst dort?

Hui Zhang: Norwegen ist ein Elektroland. Nirgends in Europa ist der E-Auto-Anteil derart hoch. Das heißt auch, es gibt dort bereits eine sehr gute Ladeinfrastruktur. Hinzu kommt: Norwegen will bereits ab 2025 den Verkauf von Verbrennern verbieten. Das sind für eine Elektroauto-Marke gute Voraussetzungen. Zudem hat Nio frühzeitig Beziehungen nach Norwegen aufgebaut. Als der norwegische König beispielsweise 2018 zum Staatsbesuch nach China kam, war Nio bereits an den Aktivitäten dort beteiligt. Es gibt also auch eine gewisse emotionale Verbindung.

Welche Märkte kommen als Nächstes?

2022 starten wir in Deutschland. Weitere Länder folgen, die ich aber nicht alle aufzählen möchte.

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Redakteur Newsdesk Automotive