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Assistenzsysteme im Praxistest

Autor / Redakteur: Timo Schulz / Christoph Baeuchle

Der Landesverband Schleswig-Holstein hat einen Medientag veranstaltet, der Pressevertretern die Wirkung von Fahrerassistenzsystemen verdeutlichen sollte.

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Der Landesverband Schleswig-Holstein hat einen Medientag veranstaltet, in dessen Verlauf Pressevertreter Fahrerassistenzsysteme testen konnten. Die Innungsbetriebe hätten den Teilnehmern zehn verschiedene Fahrzeuge zu Testzwecken zur Verfügung gestellt, teilte der Landesverband mit.

Der Einsatz der Systeme trägt dazu bei, dass mehr Sicherheit auf den Straßen herrscht. „Die Fahrerassistenzsysteme helfen dem Fahrer aktiv, Unfälle zu vermeiden“, sagte Arne Joswig, Pressesprecher des Landesverbandes Schleswig-Holstein. Mehr als die Hälfte aller schweren Unfälle ließe sich mit ihrer Hilfe verhindern.

Als Beispiel nennt der Landesverband die Aussagen der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Wären alle Pkw mit Notbremsassistenten ausgerüstet, würden die Auffahrunfälle mit Personenschaden um 28 Prozent sinken, haben die UDV-Experten ermittelt.

Doch das System ist unter Autofahrern noch weitgehend unbekannt: Lediglich 18 Prozent kennen das Assistenzsystem und gerade mal zwei Prozent haben es im Fahrzeug. So die Ergebnisse einer vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat veröffentlichten Umfrage unter 2.000 Verkehrsteilnehmern.

„Wir möchten jeden Autofahrer ermutigen, der ein neues Fahrzeug anschaffen möchte, sich aktiv nach Fahrerassistenz-Systemen zu erkundigen. Damit macht er nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer die Straßen sicherer“, so Bernd Schweitzer, Geschäftsführer des Landesverbands Schleswig-Holstein.

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