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Aston Martin Vanquish Volante: Hut ab beim Zwölfzylinder

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Zwölfzylinder bleiben auch in Zeiten des Downsizings die Königsklasse im Motorenbau. Aston Martin baut nun eine offene Variante seines Spitzenmodells Vanquish.

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Aston Martin baut eine Cabrio-Version des Vanquish.
Aston Martin baut eine Cabrio-Version des Vanquish.
(Foto: Aston Martin)

Aston Martin nimmt eine Cabrio-Version seines Zwölfzylinder-Spitzenmodells Vanquish ins Programm. Der 2+2-Sitzer mit dem traditionellen Namenszusatz Volante erhält die vom Coupé bekannte Karbon-Karosserie, die für geringes Gewicht und hohe Verwindungssteifigkeit sorgen soll. Neu ist das dreilagige Stoffverdeck, das sich in 14 Sekunden hinter der Fondbank zusammenlegt.

Beim Antrieb bedient sich der Volante des Zwölfzylindermotors aus dem Coupé. Der 6,0 Liter große Saugbenziner liefert eine Leistung von 422 kW/573 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 620 Nm zur Verfügung. Die Kraft wird über ein automatisiertes Sechsganggetriebe an die Hinterachse geleitet. Die Fahrleistungen des offenen Gran Turismo gibt der Hersteller mit 4,1 Sekunden für den Spurt auf 100 km/h sowie mit 295 km/h für die Höchstgeschwindigkeit an. Beide Werte entsprechen denen des Coupés.

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Die Markteinführung erfolgt Ende 2013 zu Preisen ab 297.995 Euro. Damit ist der Volante noch einmal knapp 50.000 Euro teurer als das Coupé. Viel Konkurrenz hat der Brite allerdings nicht zu befürchten. Einzige direkte Wettbewerber sind der Mercedes SL 65 AMG und der Bentley Continental GTC. Den ebenfalls mit zwölf Zylindern motorisierten Ferrari F12 gibt es nicht in einer offenen Version und der Lamborghini Aventador Spyder legt mehr Wert auf kompromisslose Sportlichkeit als der vergleichsweise sanfte Gran Turismo aus Gaydon.

Trotzdem bleibt noch Luft nach oben: Zwar hat das Cabrio mit einer Bang & Olufsen-Audioanlage, Volllederausstattung und Internet-Hotspot den klassenüblichen Luxus an Bord, die Optionsliste ist aber weiterhin lang. Neben speziellen Lackierungen und Felgen finden sich dort unter anderem Klima-Sitze, Rückfahrkamera und ein Sechsfach-CD-Wechsler. Wie schottisch die Aufpreis-Politik der Briten wirklich anmutet, zeigt ein genauerer Blick auf die Ausstattungsliste: Denn ebenfalls Extra kosten Werkzeugtasche, Erste-Hilfe-Kasten und ein zweiter gläserner Schlüssel für den Partner. Wenn man ihn denn fahren lassen will.

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