Atlas Copco: Neuer 2-in-1-Druckluftfilter steigert Energieeffizienz

Bis zu 40 Prozent weniger Druckabfall

| Autor: Ottmar Holz

Die Öl-Koaleszenzfilter der UD+-Baureihe erzeugen gegenüber zwei herkömmlichen Filtern bei gleicher Abscheideleistung 40 Prozent weniger Druckabfall.
Die Öl-Koaleszenzfilter der UD+-Baureihe erzeugen gegenüber zwei herkömmlichen Filtern bei gleicher Abscheideleistung 40 Prozent weniger Druckabfall. (Bild: Atlas Copco)

Ab sofort sind bei Atlas Copco die beiden Vorfilter UD+ 850T und UD+ 1100T erhältlich. Die neuen Aluminium-Doppelfiltermodelle eignen sich für einen Betriebsüberdruck bis 16 bar. Die UD+-Filter können laut Hersteller in jeder Druckluftanwendung und in allen Branchen eingesetzt werden, um Öl-Aerosolpartikel, Nassstaub und Wassertropfen aus dem Luftstrom zu entfernen.

Die patentierten Öl-Koaleszenzfilter der UD+-Baureihe sollen zwei herkömmliche 1-µm- und 0,1-µm-Koaleszenzfilter durch einen einzigen Filter ersetzen. Sie erreichen bei 40 Prozent weniger Druckabfall die gleiche Abscheideleistung. Die UD+-Filter sind gemäß ISO 12500-1 zertifiziert, die kompakte Ausführung spart viel Einbauplatz.

Mit den beiden Filtern erweitert Atlas Copco die bisherige UD+-Serie, die für Volumenströme bis zu 2.000 Kubikmeter pro Stunde ausgelegt war. Die neuen Modelle filtern die Druckluft bei Durchflussraten von bis zu 3.000 beziehungsweise 4.000 Kubikmeter pro Stunde. Das entspricht im Fall des UD+ 1100T einer Luftmenge von etwa 1.100 Litern pro Sekunde bei Referenzbedingungen von 7 bar.

Mehrere Filter für optimale Risikoprävention kombinieren

„Wer das Risiko einer Öl- und Staubverschmutzung mit maximaler Sicherheit unterbinden will, sollte aber mehrere Filter kombinieren“, erklärt Michael Gaar, Sprecher der Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH in Essen. „Eine typische Installation sieht zum Beispiel einen UD+-Doppelvorfilter nach dem Kompressor vor, gefolgt von einem Kälte- oder Adsorptionstrockner. Hinter dem Trockner schließen sich dann zum Beispiel ein QDT-Aktivkohlefilter und ein PDp-Feinfilter an.“ Bei Kompressoren mit Öleinspritzung wie der GA-Serie von Atlas Copco wird durch eine derartige Kombination nach Firmenangaben Druckluft der Qualitätsklasse 1 nach ISO 8573-1:2010 erreicht. Das heißt, dass ein Öl- und Partikelgehalt von 0,01 mg/m³ Druckluft eingehalten beziehungsweise unterschritten wird.

Atlas Copco hat zwölf unterschiedlich dimensionierte UD+Filtergehäuse mit einem Volumenstrom von 9 bis 550 Liter Luft pro Sekunde im Lieferprogramm. Die Preisspanne beginnt bei 265 Euro für das 9-Liter-Modell und endet bei 2.550 Euro für die größte Variante mit 550 Litern pro Sekunde.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46382232 / Service)

Plus-Fachartikel

Corona-Krise: Finanziell Luft verschaffen

Corona-Krise: Finanziell Luft verschaffen

Die Umsätze bleiben aus, die Kosten laufen aber weiter: Die Corona-Krise hat viele Unternehmen über Nacht in existenzielle Nöte gestürzt. Staatliche Hilfsprogramme sollen Insolvenzen verhindern. Wie Betriebe die Krise überbrücken können. lesen

Wellergruppe: Keine Tageszulassung mehr

Wellergruppe: Keine Tageszulassung mehr

Über das abgelaufene Autojahr 2019 äußert sich Burkhard Weller zufrieden. Weder Dieselquote noch E-Mobilität machen den Unternehmer nervös. Spricht er jedoch über das Zusammenspiel zwischen Hersteller und Handel, ist es mit der Ruhe vorbei. lesen