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GTÜ-Chef Rainer de Biasi

AU-Gebührenkatalog braucht Überarbeitung

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Die Folgen der Umweltprämie für die Werkstätten sieht GTÜ-Chef Rainer de Biasi wenig problematisch. Handlungsbedarf sei vielmehr bei der Gebührenordnung für die kombinierte AU/HU geboten. Die GTÜ blickt auf ein gutes Jahr 2009 zurück. Seine Organisation habe auf Basis der Zahlen des ersten Halbjahres deutlich an Marktanteil gewinnen können, sagte der Vorsitzende der Sachverständigenorganisation, Rainer de Biasi, im Interview mit »kfz-betrieb« ONLINE. Von der Umweltprämie erwartet er für die Zukunft - weder für sein Unternehmen, noch für die Werkstätten - dramatische Auswirkungen.
Problematischer ist aus Sicht der GTÜ dagegen die derzeit gültige Gebührenordnung für die Abgasuntersuchung (AU). Sie verlange unter anderem einen 30-prozentigen Kostenabschlag, wenn die AU im Rahmen der HU durchgeführt werde. Dies wiederum ist seit Anfang 2010 Standard in der Werkstatt und somit ein Standardrabatt.
Die Gebührenordnung musse dringend überarbeitet werden, forderte de Biasi. Angesichts der Rabattierung seien Werkstätten wie Sachverständige an einem Punkt angekommen, dass die AU-Leistung nicht mehr betriebswirtschaftlich sinnvoll und kostendeckend angeboten werden könne.