Tesla Auch E-Autos anderer Marken sollen am Supercharger laden können

Autor: Christoph Seyerlein

Elon Musk hat via Twitter angekündigt, das Supercharger-Netz auch für markenfremde Elektroautos öffnen zu wollen. Das sorgt nicht bei jedem Tesla-Fahrer für Begeisterung.

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Bislang können nur Tesla-Modelle am Supercharger laden.
Bislang können nur Tesla-Modelle am Supercharger laden.
(Bild: Tesla Motors)

Der Aufbau des eigenen Supercharger-Schnellladenetzes gilt als einer der Erfolgsfaktoren Teslas. Bislang stehen die Säulen nur Tesla-Fahrern zur Verfügung. Autos anderer Marken können dagegen an keinem Supercharger nachladen. Laut Tesla-Chef Elon Musk soll sich das aber ändern.

Bei Twitter stellte ein User die Frage, warum andere Autohersteller nicht auf Tesla zugehen und fragen würden, ob sie das Supercharger-Netz nutzen dürften. Musk antwortete darauf, dass dies durchaus, wenn auch eher zögerlich geschehe. Der Tesla-Chef fügte an: „Tesla Supercharger werden für andere Elektroautos zugänglich gemacht.“

„Wir wollen keine anderen E-Autos, die uns den Platz wegnehmen, Elon“

In der Vergangenheit hatten die Kalifornier bereits betont, ihr Ladenetz für andere zu öffnen, wenn diese sich am Ausbau beteiligten. Weltweit gibt es laut der Tesla-Website aktuell rund 2.000 Supercharger-Stationen mit mehr als 20.000 Ladesäulen. Viele weitere befinden sich im Aufbau. In Deutschland ist Tesla mit mehr als 80 Supercharger-Standorten vertreten.

Besonders prickelnd findet die Vorstellung von markenfremden Kunden an den Tesla-Ladesäulen aber nicht jeder. Direkt unter Musks Ankündigung bei Twitter machte unter anderem ein norwegischer Tesla-Fahrer seinem Ärger Luft. Die Superchargers seien bereits jetzt ständig belegt. „Wir wollen keine anderen E-Autos, die uns den Platz wegnehmen, Elon“, schrieb der User.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«