Nachrüstung Auch Philips hat jetzt eine LED-Leuchte zum Nachrüsten

Autor: Jan Rosenow

Der Leuchtmittel-Spezialist Philips verspricht 230 Prozent mehr Licht bei der Umrüstung auf seine erste LED-Leuchte. Die ist schon für zahlreiche Baureihen freigegeben. Doch der Konkurrent Osram ist nicht untätig.

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Plug and Play: Die Philips Ultinon Pro6000 H7-LED lässt sich einfach statt der H7-Halogenfunzel einbauen.
Plug and Play: Die Philips Ultinon Pro6000 H7-LED lässt sich einfach statt der H7-Halogenfunzel einbauen.
(Bild: Lumileds)

Mit der Marke Philips hat nun ein zweiter Anbieter ein LED-Leuchtmittel für die Nachrüstung vorgestellt, mit dem sich Halogenleuchten im weit verbreiteten Format H7 ersetzen lassen. Bislang war auf diesem Gebiet nur Osram aktiv.

Die Philips Ultinon Pro 6000 H7-LED hat durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) eine allgemeinen Bauartgenehmigung (ABG) gemäß § 22a StVZO erhalten, die den Einsatz in ausgewählten Fahrzeugmodellen gestattet. Autofahrer können nun durch einen einfachen Lampenwechsel an ihren Halogenscheinwerfern auf das hellere LED-Licht umsteigen. Dank des neuen und einteiligen Designs passt die LED-Lampe problemlos in viele bestehende Scheinwerfer, benötigt keine CAN-Bus-Adapter oder Adapterringe und greift auf die gleichen LED-Chips zurück, die auch von führenden Automobilherstellern verwendet werden. Die integrierte Elektronik sorgt zudem für kompakte Abmessungen.

Nach Angaben des Herstellers Lumileds, der Lichtsparte des Philips-Konzerns, bietet die Ultinon Pro 6000 H7-LED ein um bis zu 230 Prozent helleres Licht, als das gesetzliche Minimum für Halogenlampen verlangt. Ihr strahlend weißes Licht mit einer Farbtemperatur von bis zu 5.800 Kelvin verbessert die Sicht, lässt Fahrer weiter sehen und liefert eine exakte Lichtverteilung, sodass die Straße breit ausgeleuchtet wird, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Ein integrierter Lüfter sorgt für eine Lebensdauer von bis zu 3.000 Stunden.

Das Produkt ist derzeit für insgesamt 21 Fahrzeugbaureihen von zwölf Marken erhältlich. Dazu gehören Beststeller wie der Audi A3 und der VW Passat, aber auch Exoten wie die Alfa Romeo Giulietta, Nutzfahrzeuge wie der Ford Transit oder günstige Modelle wie Hyundau i20 und Dacia Duster. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 139,95 Euro brutto.

Osram: Jetzt auch für Transporter und Wohnmobile

Auch Osram baut sein Lieferprogramm weiter aus. Die Osram Night Breaker LED ist jetzt zusätzlich für folgende Fahrzeuge zugelassen: Audi Q3 (8U), BMW 2er Active Tourer (F45) sowie 2er Gran Tourer (F46), Citroën Jumper Y (2), Mercedes-Benz Sprinter, Fiat Ducato und Peugeot Boxer.

Wohnmobile und Sonderfahrzeuge, die auf Basis der genannten Fahrzeuge eine Stufengenehmigung erhalten haben und deren Scheinwerfer mit der entsprechenden Scheinwerfer-Genehmigungsnummer versehen sind, wurden ebenfalls freigegeben.

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group