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Auch US-Automesse in Detroit abgesagt

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Wie schon die Ausstellungen in Genf und Peking muss nun auch die Detroit Motorshow wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Der US-Katastrophenschutz will das Kongresszentrum unterdessen als Feldkrankenhaus nutzen.

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Die Automesse fand traditionell im Januar statt. In diesem Jahr hätte sie im Juni stattfinden sollen.
Die Automesse fand traditionell im Januar statt. In diesem Jahr hätte sie im Juni stattfinden sollen.
(Bild: Messe Detroit)

Auch die größte US-Automesse in Detroit fällt dieses Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie aus. „Auch wenn wir enttäuscht sind, gibt es für uns nichts Wichtigeres, als die Gesundheit, die Sicherheit und das Wohlergehen der Bürger von Detroit und Michigan“, sagte Messe-Direktor Rod Alberts in einem Statement am Samstagabend in Detroit. „Und wir werden tun, was wir können, um den Kampf unserer Gemeinschaft gegen den Ausbruch des Coronavirus zu unterstützen.“ Die US-Katastrophenschutzbehörde Fema will das Kongresszentrum in Detroit wegen der Ausbreitung der Lungenkrankheit als Feldkrankenhaus nutzen.

Die Messe sollte in diesem Jahr erstmals im Juni stattfinden, nachdem in den vergangenen Jahren zum gewohnten Termin Mitte Januar die Besucher- und Ausstellerzahlen deutlich zurückgegangen waren. Autohersteller zog es zunehmend auf die vorher stattfindende Technikmesse CES in Las Vegas. Die Messe in Detroit wird vom Autohändlerverband der Region Detroit ausgerichtet, in der Metropole sind mit General Motors, Ford und Fiat Chrysler aber auch die „Big Three“ der US-Autobauer beheimatet.

Wie in Europa in den Werken von unter anderem Volkswagen, Daimler und BMW stehen derzeit auch die Bänder der Autofabriken in Nordamerika still. Wegen des neuartigen Coronavirus waren zudem bereits die geplanten international wichtigen Automessen in Genf (März) und Peking (April) ausgefallen oder verschoben worden.

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