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Audi A4: Lifting für den Dreikampf

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Wirklich alt sah der Audi A4 auch neben dem brandneuen BMW 3er und der frisch gelifteten Mercedes C-Klasse nicht aus. Die optischen Retuschen fallen daher gering aus. Im Fokus der Überarbeitung stand vor allem der Verbrauch.

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Audi hat bei der Überarbeitung des A4 vor allem Wert auf niedrigere Verbräuche gelegt.
Audi hat bei der Überarbeitung des A4 vor allem Wert auf niedrigere Verbräuche gelegt.
( Audi )

Frisch geliftet geht der Audi A4 nun in den Dreikampf mit BMW 3er und Mercedes C-Klasse. Limousine und Kombi werden optisch sanft aufpoliert und sollen dank des nun immer serienmäßigen Start-Stopp-Systems durchschnittlich elf Prozent weniger verbrauchen als zuvor.

Das optische Lifting fällt eher dezent aus. Augenfälligstes Merkmal ist der neu gestaltete Kühlergrill, dessen obere Ecken nun wie beim größeren A6 abgeschrägt sind. Hinzu kommen kantigere Lufteinlässe und eckige statt runde Nebenleuchten. Am Heck findet sich ein modifizierter Stoßfänger, für die Inneneinrichtung stehen neue Farben und Materialien zur Wahl.

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Für den Antrieb stehen vier Benziner und sechs Diesel zur Verfügung. Neu im Programm ist der 1,8-Liter-Turbobenziner mit 125 kW/170 PS und einem Normverbrauch von 5,6 Litern. Der Vorgängermotor mit 118 kW/160 PS benötigte noch 7,1 Liter. Einstiegs-Triebwerk bleibt der 1.8 TFSI mit 88 kW/120 PS, Top-Motor ist nun ein aufgeladener 3,0-Liter-Benziner mit 200 kW/272 PS. Im Sport-Modell S4 kommt er auf 245 kW/333 PS.

Fliehkraftpendel für ruhigen Lauf

Auf Dieselseite ersetzt ein 3,0-Liter-Motor den bisher angebotenen 2,7-Liter-Selbstzünder. Trotz seiner Leistung von 150 kW/204 PS soll er im Mittel mit 4,9 Liter Kraftstoff auskommen. Alternativ gibt es eine kräftigere Variante mit 180 kW/245 PS. Des Weiteren stehen vier überarbeitete Vierzylinderdiesel mit Leistungswerten zwischen 88 kW/120 PS und 130 kW/177 PS zur Wahl.

Bis auf die schwächste Version sind diese mit einem neuen Fliehkraftpendel ausgerüstet, das für ruhigen Lauf bei niedrigen Drehzahlen sorgt. So sollen ein früheres Hochschalten und damit eine besonders sparsame Fahrweise möglich sein. Die Kraftübertragung in den unterschiedlichen Motorvarianten erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe, eine stufenlose Automatik oder ein Doppelkupplungsgetriebe.

Müdigkeitswarnung jetzt serienmäßig

Alle Varianten des Mittelklassemodells sind nun mit einer elektromechanischen Servolenkung ausgestattet, die den Spritverbrauch durch Verzicht auf eine Hydraulikpumpe um 0,3 Liter senkt. Zudem gleicht sie ungewünschte Richtungsänderungen beim Bremsen auf einseitig rutschigem Untergrund automatisch aus. Neu bei den Assistenzsystemen ist eine Fahrerüberwachung mit Müdigkeitswarnung, die bei allen Modellen serienmäßig an Bord ist.

Die Preise für den überholten A4 steigen leicht an und starten knapp unter der 30.000-Euro Grenze. Damit bleibt der Audi das günstigste Modell im Premium-Trio. Der neue BMW 3er geht Anfang 2012 zunächst zu Preisen ab 35.350 Euro an den Start, die Mercedes C-Klasse gibt es ab 32.695 Euro.

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