Audi A6 Avant: Design schlägt Nutzwert

Marktstart im Sommer

| Autor: sp-x

Ansonsten profitiert der Avant von allen Neuerungen der Limousine: Unter der Haube arbeiten die gleichen Aggregate, zunächst also drei Diesel und ein Benziner. Den Einstieg markiert der Zweiliter-Vierzylinder-Selbstzünder (40 TDI) mit 150 kW/204 PS, die übrigen Aggregate schöpfen ihre Kraft aus sechs Zylindern. Die beiden Diesel (45 und 50 TDI) leisten 210 kW/286 PS und 170 kW/231 PS, der Benziner (55 TFSI) gibt 250 kW/340 PS ab.

Alle Triebwerke fahren mit Riemen-Starter-Generator vor, der im Schiebebetrieb Energie zurück gewinnen kann; die V6-Motoren sind zusätzlich mit 48-Volt-Bordnetz ausgerüstet, was die Rekuperationsleistung auf bis zu 12 kW erhöht. Außerdem Serie bei den Sechszylindern: der Allradantrieb quattro. Bei den Getrieben setzt Audi auf eine Achtgang-Wandlerautomatik (für die großen TDI) oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (für den Vierzylinder-Diesel und den Benziner) – Handschalter sind nicht vorgesehen.

Kleinerer Wendekreis als beim A4

Neben der inzwischen üblichen Assistenten-Armada, die beim A6 in die beiden separat zu bestellenden Pakete „Stadt“ und „Tour“ aufgedröselt ist, wird der Technikreigen auch um Luftfederung – als Krönung der vier Fahrwerksoptionen – und Allradlenkung ergänzt: Wie bei der Limousine lenken die Hinterräder ab 60 km/h parallel zu den Vorderrädern, um die Stabilität zu erhöhen. Bei niedrigerem Tempo schlagen sie dagegen bis zu fünf Grad gegensinnig ein und machen den Kombi deutlich handlicher: Der Wendekreis ist mit 11,1 Metern kleiner als beim A4.

Auch wer sich mehr für smarte Connectivtiy-Lösungen als für klassischen Fahrzeugbau interessiert, kommt im A6 auf seine Kosten: Der Avant erhält neben dem digitalen Kombiinstrument auch das gleiche Infotainmentsystem wie sein Limousinen-Bruder sowie A7 und A8. Dasjenige, welches mit seinen zwei breiten Bildschirmen fast alle herkömmlichen Schalter aus der Mittelkonsole verdrängt. Und mit dem neuen Connect-Key bekommt die Generation Smartphone ein neues Spielzeug: Das Handy wird so zum Autoschlüssel und kann den A6 öffnen und schließen – allerdings nur, wenn es sich um ein Android-Gerät handelt.

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