Corona-Krise Audi-Chef gegen weitere staatliche Förderung für Autofirmen

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

Markus Duesmann hält die Umsatzrückgänge in der Autobranche durch die Corona-Krise für verschmerzbar. Andere Branchen treffe es viel schlimmer.

Firmen zum Thema

Markus Duesmann hält die Corona-bedingten Einschnitte in Gastronomie und Kultur für tragisch.
Markus Duesmann hält die Corona-bedingten Einschnitte in Gastronomie und Kultur für tragisch.
(Bild: Audi)

Audi-Vorstandschef Markus Duesmann hält weitere staatliche Förderung für Automobilhersteller für nicht angemessen. Die Corona-Krise nage an den Gewinnen in der Branche, sagte Duesmann der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag).

„Aber fast alle Firmen - Hersteller wie Zulieferer - können überleben“, sagte der Manager. Die von der Corona-Pandemie verursachten Einschnitte in der Gastronomie oder der Kultur seien viel schlimmer. „Das tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben“, sagte der Audi-Chef der Zeitung.

Duesmann zeigte sich in dem Interview nicht als großer Freund der umstrittenen Stadtgeländewagen. „Ich brauche keinen SUV, fahre keinen“, sagte er. Die großen Fahrzeuge wirkten in engen Innenstädten eher deplatziert. Audi entwickle neue Fahrzeugkonzepte, die weniger wuchtig seien.

(ID:47051104)