Audi pirscht sich beim Absatz an Vorjahresniveau heran

Ordentliches Plus im November

| Autor: Christoph Seyerlein

Audi erhofft sich vom neuen A8 weitere Absatz-Impulse.
Audi erhofft sich vom neuen A8 weitere Absatz-Impulse. (Bild: Audi)

Audi hat im November seinen Absatz-Aufschwung der vergangenen Monate fortgesetzt. Die Ingolstädter verkauften weltweit rund 160.000 Neuwagen an Kunden und damit 4,5 Prozent mehr als im November 2016. Im Gesamtjahr liegt die VW-Tochter nach elf Monaten mit 1.699.550 Einheiten knapp hinter dem eigenen Vorjahresniveau zurück (-0,8 %). Hauptgrund dafür sind starke Absatzeinbußen infolge eines Streits mit den Händlern in Audis wichtigstem Markt China im ersten Halbjahr 2017.

Audi-Vertriebsvorstand Bram Schot sprach in einer Pressemitteilung vom „absatzstärksten November aller Zeiten“. Für den Dezember gab er ein ehrgeiziges Ziel aus: „Wir wollen den positiven Trend auch im Dezember bestätigen und sind zuversichtlich, den Absatz von 2016 im Gesamtjahr leicht zu übertreffen.“ Die Konkurrenz kann Audi damit aber nicht beeindrucken: Mercedes ist derzeit weit enteilt und auch BMW hat sich im bisherigen Jahresverlauf regelmäßig vor den Ingolstädtern platziert.

Audis Wachstum im November ist vor allem auf gute Geschäfte in den USA und China zurückzuführen. Auf dem hart umkämpften US-Markt legte die Marke im Vergleich zum Vorjahresmonat um starke 12,1 Prozent auf 19.195 Einheiten zu. In China wuchs Audi mit 56.208 Auslieferungen um 6,5 Prozent.

Weniger berauschend lief es für den Premiumhersteller in Europa. Mit 67.150 verkauften Autos hielt die Marke dort in etwa ihr Niveau aus dem November 2016 (-0,1 %). Neue Impulse erhofft sich Audi in Europa vom gerade neu eingeführten Flaggschiff A8.

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