Audi-Verkäufe brechen im April ein

Modellwechsel sorgen für rückläufige Verkäufe

| Autor: Andreas Wehner

Der Audi Q3 ist in Europa gerade neu gestartet.
Der Audi Q3 ist in Europa gerade neu gestartet. (Bild: Audi)

Bei Audi ist der Absatz im April eingebrochen. Wie die Ingolstädter Volkswagen-Tochter am Donnerstag mitteilte, lieferte das Unternehmen im vergangenen Monat mit 140.300 Autos 12,8 Prozent weniger aus als ein Jahr zuvor. Zuletzt hatten sich die Verkäufe bei Audi zumindest stabilisiert.

Nach dem deutlichen Rückgang im April gingen die Verkäufe nach vier Monaten um 5,9 Prozent auf 587.550 Fahrzeuge zurück. „Die Erneuerung unserer Produktpalette macht nach wie vor große Anstrengungen erforderlich“, sagt Audi-Vertriebs- und Marketingchef Martin Sander.

In Europa sanken die Audi-Auslieferungen im April um 7,8 Prozent auf 66.900 Einheiten, in China verkauften die Ingolstädter mit 46.400 Einheiten 11,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Wechsel bei Volumenmodellen wie dem A6 L hätten sich bremsend auf die Verkäufe im Reich der Mitte ausgewirkt, heißt es in der Mitteilung. Zudem habe Audi dort erst Anfang April auf der Messe Auto Shanghai die zweite Generation des Audi Q3 präsentiert.

Auf dem US-Markt musste der Autobauer mit 15.000 verkauften Fahrzeugen sogar ein Minus von 21,4 Prozent hinnehmen. Auch hier machten sich laut Audi Modellan- und -ausläufe etwa beim Audi Q3 sowie die allgemeine Kaufzurückhaltung im Premiummarkt bemerkbar.

Auf den Q3 setzt der Autobauer jedoch große Hoffnungen für das weitere Jahr. Denn auf den europäischen Märkten, wo es bereits gestartet ist, verbucht das Modell im April starke Zuwächse. So legte das Kompakt-SUV in Frankreich um 109 Prozent und in Deutschland um 97,6 Prozent zu. „Der Erfolg des neuen Audi Q3 in Europa zeigt beispielhaft, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Im Laufe des Jahres rollen wir dieses und zahlreiche andere Modelle international weiter aus. Dazu zählen unter anderem der neue Audi Q3 Sportback oder der umfangreich überarbeitete Audi A4“, sagte Martin Sander.

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