Audi: „Wir sind bisher hochzufrieden“

Autor / Redakteur: Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Der Absatz von Audi in Deutschland steigt und steigt. Im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE« erläutert Vertriebschef Michael-Julius Renz, welche Entwicklung er für den Ingolstädter Autobauer erwartet.

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Audi-Vertriebschef Michael-Julius Renz will sein Fabrikat weiterhin als attraktivste Marke in Deutschland positionieren.
Audi-Vertriebschef Michael-Julius Renz will sein Fabrikat weiterhin als attraktivste Marke in Deutschland positionieren.
( Archiv: Vogel Business Media )

Redaktion: Wie schätzen Sie den bisherigen Geschäftsverlauf ein ?

Michael-Julius Renz: Wir sind hochzufrieden. Per August liegen wir 16 Prozent über dem Vorjahr, das ist ein schönes Ergebnis und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wo werden Sie Ende des Jahres landen?

Auf jeden Fall über dem Vorjahresergebnis.

Wie sehen Sie die weitere Entwicklung des Gesamtmarkts?

Für das kommende Jahr gehen wir von einem weiteren Wachstum in Deutschland aus. Das hängt aber natürlich sehr stark davon ab, wie sich die Weltkonjunktur weiter entwickeln wird.

Wie sehen denn zurzeit bei Ihnen die Lieferzeiten aus?

Wir haben zum Beispiel beim Q5 eine so große Nachfrage, so dass wir tatsächlich mit unserer Produktion nicht entsprechend mithalten können. Das führt zu Lieferzeiten im Schnitt von über vier Monaten. Ansonsten bewegen sich die Lieferzeiten meist um die üblichen drei Monate.

Auf der Messe präsentierten Sie den A6 Avant. Welche Bedeutung hat dieses Fahrzeug für Sie?

Das ist für uns traditionell eines der wichtigsten Fahrzeuge. Es spricht einen sehr interessanten Kundenkreis an, sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Sektor. Mit dem Avant genießen wir im Markt eine sehr hohe Akzeptanz . Unsere aktuellen Auftragseingänge belegen das. Unser Ziel ist es, mit dem neuen Auto die Position des Vorgängermodells noch auszubauen.

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Sie sind mit neuen Konzepten und Studien auf der Messe vertreten. Das sind Fahrzeuge, die anders aussehen, als wir es bisher gewohnt sind. Was werden wir davon wirklich mal auf der Straße sehen?

Wir wollen damit Mobilitätskonzepte für die Zukunft aufzeigen. Sie beschreiben, wo der Weg zukünftig hinführen könnte und wie man das in reale Produkte übersetzen kann.

Sehen Sie schon heute ein Potenzial für solche Fahrzeuge?

Die Nachfrage nach solchen Autos wird sich allmählich entwickeln. Aber diese Konzepte signalisieren den Beginn einer neuen Ära, die Audi entscheidend mitgestalten wird.

Wie geht es bei Ihnen weiter mit den alternativen Antrieben?

Wir arbeiten auf das reine elektrische Fahren hin. Die Hybridtechnik ist ein Zwischenschritt dorthin.

Was bedeutet das für den Händler? Muss er dafür in seine Betriebe investieren?

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