Nachhaltiger Neubau Auf dem Holzweg

Von Jakob Schreiner

Der neue Kfz-Betrieb vom Autohaus Nadler besteht fast vollständig aus Holz – das zentrales Element eines nachhaltigen Gesamtkonzepts ist. Davon profitieren die Umwelt und das Image des Renault-Händlers.

Warmes Holz, statt kaltem Stahl: Das Autohaus Nadler schafft so eine Wohlfühlatmosphäre, die auch noch der Umwelt zugute kommt.
Warmes Holz, statt kaltem Stahl: Das Autohaus Nadler schafft so eine Wohlfühlatmosphäre, die auch noch der Umwelt zugute kommt.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Auf den ersten Blick lässt sich nichts Außergewöhnliches erkennen. Der Kfz-Betrieb von Auto Nadler im bayerischen Eresing bei München sieht von außen aus wie ein schickes, aber ganz normales neu gebautes Autohaus eines Renault-Händlers. Der Neubau besteht aus zwei flach gedeckten, rechteckigen Baukörpern – der Werkstatt und der Ausstellungshalle, die sich farblich voneinander absetzen.

Betritt man allerdings die Ausstellungshalle, merkt man sofort: Hier ist etwas anders. Hat man den ersten Schritt in den lichtdurchfluteten Raum gemacht, fallen sogleich die massiven Balken und Deckenverkleidungen aus Holz auf. Sieht man sich weiter um, entdeckt man die Fensterzargen der Glasfront aus unbehandeltem Fichtenholz. An der Servicetheke angekommen, fallen die vielen Holzelemente an den beiden Verkäuferbüros und an der Treppe zu den Büroräumen auf. Und auch wenn man in der dahinterliegenden Werkstatt den Blick zur Decke richtet, sieht man Fichtenholz.