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Aufgabenzuwachs für Seats Kommunikationschef

| Autor: Andreas Grimm

Aus dem Kommunikationschef von Seat, Christian Stein, wird der „General Director of Communication and Institutional Relations“. Künftig soll der 48-Jährige die Wahrnehmung des Autobauers bei Mitarbeitern, Lieferanten und öffentlichen Funktionsträgern optimieren.

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Seat-Kommunikationschef Christian Stein verantwortet zusätzlich die institutionellen Beziehungen des Volkswagenkonzerns in Spanien, Portugal und Nordafrika.
Seat-Kommunikationschef Christian Stein verantwortet zusätzlich die institutionellen Beziehungen des Volkswagenkonzerns in Spanien, Portugal und Nordafrika.
(Bild: Seat)

Der oberste Kommunikationschef von Seat, Christian Stein, bekommt zusätzliche Aufgaben. Wie der Hersteller mitteilte, koordiniert der gebürtige Franzose mit sofortiger Wirkung zusätzlich die politischen und institutionellen Beziehungen des Volkswagenkonzerns in Spanien, Portugal und Nordafrika. Stein firmiert somit nun als „General Director of Communication and Institutional Relations“.

Mit der Verantwortlichkeit für beide Bereiche – Kommunikation und Beziehungsmanagement – vereinheitlicht der Autobauer die weltweiten Kommunikationsaktivitäten der Marke Seat, insbesondere im institutionellen Bereich. Die Zusammenführung dieser Bereiche sei „eine logische strategische Entscheidung“, sagte Seat-Chef Luca de Meo. Der Autobauer war bereits federführend bei Projekten des Volkswagenkonzerns auf der iberischen Halbinsel und in Nordafrika.

Vor einigen Monaten hatte Konzernchef Herbert Diess eine neue Verantwortungsstruktur im Unternehmen vorgestellt. Sie sieht vor, die bestehenden regionalen Stärken der einzelnen Marken weiterzuentwickeln. So wie Seat bereits in Nordafrika engagiert ist, soll etwa Skoda den indischen Markt für den Konzern bearbeiten.

Der 48-jährige Stein kam 2011 als Leiter der Marketing-Abteilung zu Seat. Seit 2015 ist er Kommunikationsdirektor und Mitglied der Geschäftsführung des Autobauers. Auch in seiner neuen Rolle wird Stein, der fünf Sprachen beherrscht, wie bisher an Luca de Meo berichten. Vor seinem Engagement bei Seat arbeitete er lange Zeit für die PSA-Marken in Frankreich, Belgien, Großbritannien und Spanien.

Die Abteilung „Communication and Institutional Relations“ soll die öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens verbessern. Dazu gehört die Pflege der Beziehungen zu den verschiedenen Interessensgruppen – von Mitarbeitern über Lieferanten bis hin zu öffentlichen Funktionsträgern. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Industriepartnern und Start-ups liegen, mit denen das Unternehmen im Bereich Innovation und Mobilität zusammenarbeitet.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«