Augmented Reality erleichtert den Serviceprozess

Autor / Redakteur: Steffen Dominsky / Steffen Dominsky

Augmented Reality bietet den Blick hinter die Kulissen. Mithilfe der erweiterten Realität verfügen künftig auch Werkstattmitarbeiter über den ultimativen Röntgenblick. Ob das die Diagnose und Reparatur von Fahrzeugen revolutionieren wird?

Im ersten Schritt möchte Bosch Mechatroniker in Sachen Augmented Reality mit Bauteilehilfen unterstützen. Wo läuft der Kabelstrang entlang? Wo sind Knotenpunkte/Steckverbindungen? Die Antworten darauf erhält der Anwender sprichtwörlich auf einen Blick.
Im ersten Schritt möchte Bosch Mechatroniker in Sachen Augmented Reality mit Bauteilehilfen unterstützen. Wo läuft der Kabelstrang entlang? Wo sind Knotenpunkte/Steckverbindungen? Die Antworten darauf erhält der Anwender sprichtwörlich auf einen Blick.
(Bild: Bosch)

Hat er eine? Welche? Und wo? Bond setzt die unscheinbar aussehende blaue Sonnenbrille auf. Im Nu hat der Agent seiner Majestät sprichwörtlich den Durchblick. Eines von unzähligen Spezial-Gadgets aus Qs Labor: Pierce Brosnan alias 007 sieht in „Die Welt ist nicht genug“ einfach durch die äußere Hülle seines Gegenübers – seine Kleidung – hindurch und erkennt so, ob und wo der Antidemokrat welche Waffe unter dem harmlosen Sakko trägt.

Auch Werkstätten sollen schon bald in der Lage sein, mithilfe eines vermeintlichen Röntgenblicks hinter die Kulissen zu sehen. „Augmented Reality“ (AR) heißt das Zauberwort, das jedoch keineswegs eine neue Technik bezeichnet. Denn in der Industrie kommt die erweiterte Realität bereits seit Jahren zum Einsatz, auch in der Konstruktion und beim Bau von Automobilen. Doch im Service ist AR bisher so gut wie gar nicht anzutreffen.