Autohandel Aus AHG wird Alphartis

Redakteur: Tanja Schmitt

Die AHG-Gruppe wechselt ihren Namen – und ihre Gesellschaftsform: Die Muttergesellschaft heißt jetzt Alphartis SE. Auch personell gibt es Veränderungen. Der bisherige Firmenchef Rolf Heinzelmann wechselt in den Aufsichtsrat. Sein Nachfolger an der operativen Spitze steht bereits fest.

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Stabübergabe: Rolf Heinzelmann (rechts) übergibt die operative Verantwortung an den künftigen Vorstandsvorsitzenden Albrecht Wollensak und wechselt in den Aufsichtsrat.
Stabübergabe: Rolf Heinzelmann (rechts) übergibt die operative Verantwortung an den künftigen Vorstandsvorsitzenden Albrecht Wollensak und wechselt in den Aufsichtsrat.
(Bild: Alphartis)

Die AHG-Gruppe heißt künftig Alphartis. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Horb am Neckar mitteilte, wählt es außerdem ab sofort die Gesellschaftsform einer Societas Europaea, kurz SE. Damit will sich die Handelsgruppe eigenen Angaben zufolge besser für den Wandel in der Branche rüsten.

Der Name Alphartis ist eine Verschmelzung aus Alpha, abgeleitet von Alphabet, und Ars/Artis. Zusammen soll dies „Alphabet des Handels“ bedeuten. Die neue Struktur sei „nicht nur als starkes Statement für den deutschen Automobilhandel, sondern auch als Bekenntnis für weiteres Wachstum zu verstehen“, erklärte der bisherige AHG-Chef Rolf Heinzelmann.

Heinzelmann selbst verabschiedet sich im Zuge der Umfirmierung aus dem operativen Geschäft. Er wechselt stattdessen in den Aufsichtsrat. Vorstandsvorsitzender wird Albrecht Wollensak. Er zählt bereits seit vielen Jahren zum AHG-Topmanagement.

Über Alphartis

Alphartis SE ist die Muttergesellschaft und Managementholding mehrerer Tochtergesellschaften. Im Autohandel bekannt sind AHG und BHG. Beide agieren auch weiterhin unter diesem Namen. Sie führen die Marken BMW, Mini, Land Rover, Peugeot, VW, VW Nutzfahrzeuge, Audi, Skoda, Seat und Cupra in ihrem Portfolio. Zuletzt verkaufte die Handelsgruppe im Jahr rund 40.000 Fahrzeuge. Den Jahresumsatz beziffert Alphartis SE mit rund einer Milliarde Euro. Für das Unternehmen arbeiten an 45 Standorten rund 2.000 Beschäftigte in 60 Betrieben.

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