Lexus Ausliefern ja, beraten nein

Autor: Julia Mauritz

Mit dem UX 300e hat Lexus sein erstes Elektroauto eingeführt. Die Kunden können den Stromer vorerst nur online direkt bei Lexus leasen. Abholen können sie ihn bei ihrem Händler – jedoch nicht vorab dort Probe fahren. Was dahintersteckt.

Bestseller: Von den 3.530 Lexus-Neuzulassungen im Jahr 2020 gingen circa 1.500 Einheiten auf das Konto des UX. 2021 rückt das Modell durch den Auslauf von CT, IS und RC noch stärker in den Mittelpunkt.
Bestseller: Von den 3.530 Lexus-Neuzulassungen im Jahr 2020 gingen circa 1.500 Einheiten auf das Konto des UX. 2021 rückt das Modell durch den Auslauf von CT, IS und RC noch stärker in den Mittelpunkt.
(Bild: Lexus)

Den Einstieg in die Elektrifizierung hätten sich sowohl Lexus als auch die deutschen Lexus-Händler sicher anders gewünscht: beispielsweise mit stilvollen Kundenevents in den neu gestalteten Foren der deutschlandweit gut 20 Lexus-Partner. Doch nicht nur Corona hat diesen Plänen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Kölner Importeur und der Lexus-Händlerverband konnten sich auch nicht auf eine Marge für den ersten Stromer der japanischen Premiummarke einigen.

Das Ergebnis: Lexus vertreibt das Crossover-Modell in Eigenregie – rein digital. Zum Marktstart wird das BEV dabei ausschließlich verleast. Die Preise starten bei 399 Euro monatlich. In dieser Summe, die auf einer UPE von 47.550 Euro basiert, sind die staatliche Förderprämie und die Mehrwertsteuer bereits berücksichtigt.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin