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Ausverhandelt: Die neuen Skoda-Verträge stehen

| Autor: Andreas Grimm

Die Inhalte der neuen Skoda-Verträge stehen. Nach intensiven Verhandlungen haben sich der Importeur und der Skoda-Partnerverband geeinigt. Das Ergebnis soll die Grundlage für die Zukunft des Automobilhandels mit der tschechischen Marke legen.

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(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Der Verband der deutschen Skoda-Partner und der Importeur Skoda Auto Deutschland haben sich auf neue Verträge verständigt. Mit der Einigung gehen mehrmonatige intensive Verhandlungen zu Ende. Sie werden die „Zukunft des automobilen Handels klar definieren und jedem Skoda-Partner ermöglichen, an der Mobilität der Zukunft zu partizipieren“, bewertet Thomas Peckruhn, Vorsitzender des Skoda-Partnerverbands das Ergebnis laut einer gemeinsamen Erklärung beider Parteien.

In einer kurzfristig angesetzten Informationsveranstaltung erläuterte der Verbandsvorstand die Ergebnisse, aber auch die kritischen Punkte des Vertragswerks den Skoda-Partnern, die nun individuell die neuen Verträge unterzeichnen müssen. Auch der Servicevertrag wird neu gefasst. Erstmals gibt es zudem einen separaten Digitalvertrag. Er soll den aufkommenden digitalen Geschäftsmodellen Rechnung tragen.

„Die neuen Verträge sind ein wichtiger Schritt, um unser gemeinsames Geschäftsmodell zukunftsfähig zu machen“, bilanziert Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung von Skoda Auto Deutschland das Verhandlungsergebnis. Notwendig wurden die neuen Verträge, weil der Importeur die neu aufgekommenen Entwicklungen wie Digitalisierung, Elektromobilität und neue Formen der Kundenansprache vertraglich abbilden wollte.

Aus Jürgens Sicht, ermöglicht das jetzt vereinbarte Vertragswerk „eine nachhaltige Profitabilität aller Beteiligten“. Der Geschäftsführer des Importeurs blickt auf „intensive Verhandlungen mit dem Verband“ zurück, der in einigen Punkten den Vorstellungen des Importeurs durchaus widersprochen hatte. Man habe aber stets fair und ergebnisorientiert verhandelt, so Jürgens. „Dafür möchte ich mich ausdrücklich bei allen Verhandlungspartnern des Verbands bedanken.“

Neue Verträge treten ab November 2020 in Kraft

Mit der Vertragseinigung kann nun jeder deutsche Skoda-Händler seinen bisherigen Vertrag gegen die neue Vereinbarung tauschen. Eine Kündigung erfolgt somit nicht – ein Umstand, der dem Verband angesichts der jüngsten Investitionen der Skoda-Partner sehr wichtig war. Der Versand der Verträge erfolgt in den kommenden Wochen, zunächst elektronisch, dann in Papierform. Ende September wird der Importeur im Rahmen der Skoda Dialog-Tour den Partnern nochmals Rede und Antwort stehen. Die neuen Verträge treten ab November 2020 in Kraft.

Über die Informationsveranstaltung des Verbands informiert kfz-betrieb gesondert in den kommenden Tagen sowie in Ausgabe 37/2018 der gedruckten Ausgabe.

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 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«