DAT-Barometer Auto in der Pandemie wichtiger

Autor: Andreas Wehner

Aus Angst vor Ansteckung setzen viele in der Corona-Pandemie stärker auf das eigene Auto. Ein Drittel der potenziellen deutschen Autokäufer denkt laut einer Umfrage sogar über die Anschaffung eines zusätzlichen Fahrzeugs nach.

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(Bild: sp-x)

65 der Deutschen, die einen Autokauf planen, halten ein eigenes Auto in der Pandemie für wichtiger als vorher. Das geht aus dem aktuellen DAT-Barometer der Deutschen Automobil Treuhand hervor. Fast ein Drittel überlegt demnach sogar, ein zusätzliches Auto anzuschaffen, damit auch weitere Haushaltsmitglieder kontaktlos unterwegs sein können. Dagegen nutzen 42 Prozent aus Angst vor Infektionen während der Corona-Pandemie den ÖPNV weniger. Für das DAT-Barometer wurden im April 1.080 Deutsche befragt.

Von den Unsicherheiten durch die Corona-Krise lässt sich aber die Mehrheit der Befragten nicht vom Autokauf abhalten. 60 Prozent der potenziellen Neuwagenkäufer gaben an, die Pandemie hindere sie nicht daran, einen Pkw zu kaufen. Unter denjenigen, die einen Gebrauchtwagenkauf planen, lag der Anteil immerhin bei 55 Prozent.

45 Prozent derer, die einen Neuwagen kaufen wollen, gaben an, die zusätzliche Zeit, die durch Lockdown, Homeoffice oder Kurzarbeit entstanden ist, für intensivere Recherche hinsichtlich des Autokaufs zu nutzen. Unter den potenziellen Gebrauchtwagenkäufern stimmt gut ein Drittel dieser Aussage zu.

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Redakteur Newsdesk Automotive