Brose Brain Auto passt Laderaum automatisch an

Autor / Redakteur: sp-x / Lena Sattler

Vor dem Einladen sperriger Gegenstände muss der Fahrer per Hand Lehnen umklappen und Bänke verschieben. Mithilfe einer neuen Software von Brose könnte das Auto das und andere Aufgaben bald selbst übernehmen.

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Brose will das komplette Interieur vernetzen.
Brose will das komplette Interieur vernetzen.
(Bild: Tim Ament/Brose)

Die Vernetzung beim Auto ist noch lange nicht ausgereizt. Der Zulieferer Brose stellt auf der Automesse IAA in München eine neuartige Konnektivitäts-Software vor, die zahlreiche neue Assistenzfunktionen an Bord bringen soll.

Als Anwendungsbeispiel für die Software Brain (Brose Access and Interior Network) nennt das Coburger Unternehmen einen Beladungshelfer für den Einkauf sperriger Gegenstände. Das Ladegut wird dabei per Handy vermessen und daraufhin überprüft, ob es in den Laderaum des eigenen Pkw passt. Das Auto ändert daraufhin automatisch die Sitzkonfiguration, klappt gegebenenfalls die Rückbank um und erleichtert dem Nutzer so das Einladen.

Neben den Motoren der Sitzverstellung lassen sich auch andere Einstellungen intelligent steuern, etwa Klimatisierung oder Beleuchtung. Die modulare Software lässt sich laut Brose in Elektronikarchitekturen verschiedenster Fahrzeuge und Hersteller integrieren. Durch eine Cloud-Einbindung ist außerdem die Übertragung eigener Einstellungen auf Miet- oder Carsharing-Fahrzeuge möglich. Der Serieneinsatz der Technik könnte ab 2025 erfolgen.

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