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„Auto-Posern“ drohen härtere Strafen

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Die Verkehrsminister der Länder fordern ein härteres Vorgehen gegen sogenannte Auto-Poser. Bei erheblichen Tempoüberschreitungen und unnötiger Lärmbelastung soll die Schwelle für Fahrverbote und Führerscheinentzug abgesenkt werden.

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(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Die Verkehrsminister der Länder haben sich für ein härteres Vorgehen gegen die sogenannten Auto-Poser ausgesprochen. Einstimmig habe man sich für eine deutliche Erhöhung des Sanktionsniveaus für überhöhte Geschwindigkeit sowie eine Absenkung der Schwelle für Fahrverbote und den Führerschein-Entzug bei erheblichen Tempoüberschreitungen ausgesprochen, teilte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfred Hermann (Grüne) am Donnerstag bei der Frühjahrskonferenz in Saarbrücken mit.

Begründet wurde dieser Beschluss laut Hermann damit, dass es beim aggressiven Zurschaustellen PS-starker Fahrzeuge, dem sogenannten Posing, einen dringenden Handlungsbedarf gebe. Höhere Strafen seien auch für die Verursachung unnötigen Lärms durch die Auto-Poser erforderlich. Hermann sagte: „Wir erwarten vom Bund, dass er jetzt aktiv wird und für schärfere Sanktionen sorgt.“

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