Auto Scholz vergrößert Porsche-Marktgebiet

Autohausgruppe zählt jetzt insgesamt drei Porsche-Zentren

| Autor: Wolfgang Michel

Unabhängig vom Eröffnungstermin hat Auto-Scholz mit der Übernahme des Bayreuther Marktgebietes im Dezember 2016 nicht nur ihre Porsche-Präsenz in der Region Oberfranken abgerundet. Die Unternehmensgruppe schloss gleichzeitig die Lücke zwischen Nürnberg und Hof. In alle Himmelsrichtungen misst das Marktverantwortungsgebiet jetzt eine Distanz von deutlich über 200 Kilometern.

Das Porsche-Zentrum Bamberg betreut die westlichen Regionen Oberfrankens um die Städte Bamberg, Forchheim, Coburg, Lichtenfels bis rauf ins thüringische Sonneberg beziehungsweise ins westlich liegende unterfränkische Haßfurt. Für den östlichen Teil Oberfrankens ist ab sofort dass Porsche-Zentrum Bayreuth verantwortlich. Neben Bayreuth sind das unter anderem die Gebiete um Marktredwitz, Selb, Hof, Kronach und Kulmbach.

Das Porsche Zentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen (Mittelfranken) bearbeitet ein Gebiet, das im Nordwesten bis Unterfranken und im Südwesten bis Baden-Württemberg reicht, im Süden an Oberbayern angrenzt und im Südosten bis in die Oberpfalz (Weiden, Amberg, Neumarkt) hineinreicht. Über die Entwicklung des Porsche-Zentrums Nürnberg, das im April 2014 eröffnet wurde, äußert sich Michael Eidenmüller heute sehr zufrieden: „Unsere Erwartungen und Ziele haben sich mehr als erfüllt. Die Verkaufszahlen in unserem Porsche-Zentrum Nürnberg-Fürth-Erlangen haben sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt, selbiges gilt für die Umsatzrendite.“

„Zusammenarbeit mit Porsche ist hervorragend“

Und auch wenn es weder für Nürnberg noch für Bayreuth einen einzigen Euro Baukostenzuschuss vom Hersteller gab, ist der Chef der Auto-Scholz-Unternehmensgruppe mit dem Management der Zuffenhausener Sportwagenschmiede sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit Porsche ist hervorragend.“

Mittelfristig will Auto-Scholz über alle drei Porsche-Standorte einmal 750 Neuwagen und ebenso viele gebrauchte Porsche vermarkten. Das neue Porsche-Zentrum Bayreuth soll dazu einen ordentlichen Teil beitragen. Rund 150 Neu- und ebenso viele Gebrauchtwagen will die Verkaufsmannschaft ab 2018 jährlich vermarkten. Aktuell wird noch ein weiterer Verkäufer gesucht. Mit einem attraktiven Gebrauchtwagenangebot will das Unternehmen vor allem neue Kunden ansprechen. Inklusive Werkstatt-, Teile- und Zubehörumsatz sind für das laufende Jahr rund 150 Millionen Euro Gesamtumsatz geplant.

Die Vorzeichen, diese Ziele zu erreichen, sind gut. Schließlich erwarten die drei Porsche-Zentren der Auto-Scholz-Gruppe in den nächsten Monaten und Jahren einige Porsche-Neuheiten wie den Panamera Turbo S E-Hybrid (Juli 2017), den Panamera Sport Turismo (Oktober 2017), den 911 GT2 RS (Ende 2017), den Cayenne der dritten Generation (Ende 2017), den 911 GT3 RS (2018), den 718 Cayman GT4 (2018), das Panamera-Coupé (2018), den Porsche 960 (2019), die nächste Generation des 911 (2019) sowie den Elektro-Porsche „Mission E“ im Jahr 2020.

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