Auto Schubert investiert in Nissan-Standorte

Autor: Christoph Baeuchle

Der hessische Familienbetrieb hat neue Nissan-Standorte gekauft und baut diese nun um. Geschäftsführer Jörg Schubert glaubt an die Marke und will kräftig investieren.

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Neuer Glanz: Auto Schubert hat seinen Nissan-Standort in Kassel Anfang März eröffnet.
Neuer Glanz: Auto Schubert hat seinen Nissan-Standort in Kassel Anfang März eröffnet.
(Foto: Nissan)

Die Händlergruppe Auto Schubert treibt ihre Expansion voran: Anfang März hat der Familienbetrieb einen Nissan-Standort in Kassel eröffnet, seit Jahresbeginn ist er mit der japanischen Marke auch in Gießen präsent. Mit den Standorten in Marburg und Korbach vertreibt der Händler Nissan nun an vier Standorten.

„Diese Entscheidung ist uns nicht schwer gefallen: Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, Nissan ist die Marke der Stunde“, ist Jörg Schubert überzeugt. „Wir setzen den Wachstumskurs fort.“ Im laufenden Jahr will der Geschäftsführer der Autohausgruppe rund 400 Nissan verkaufen.

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In die beiden neuen Nissan-Standorte investiert Schubert kräftig. Für den Kauf – in den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen die Autohäuser gepachtet – und den Umbau will der Geschäftsführer rund sechs Millionen Euro in die Hand nehmen. In den Standorten setzt Schubert das neue Nissan-Retail-Konzept um, das die japanische Marke derzeit in ihrem Händlernetz einführt. Mit der neuen Gestaltungsrichtlinie will Nissan allen Autohäusern ein einheitliches Gesicht verpassen.

Auto Schubert ist als Toyota-Händler seit 36 Jahren eine feste Größe in der Region: Im Mai 1980 verwirklichte Lothar Schubert in Marburg seinen Traum vom eigenen Autohaus und gründete auf dem Gelände einer ehemaligen Fernfahrer-Tankstelle die Auto Schubert GmbH. Mit nur drei Mitarbeitern gestartet, baute Familie Schubert schnell eine treue und stetig wachsende Stammkundschaft auf.

Im Januar 2001 eröffnete unter der Leitung des Juniors Jörg Schubert, der inzwischen gemeinsam mit seinem Vater die gesamte Händlergruppe führt, ein zweites Autohaus an der Automeile in Gießen. Zwei Jahre später folgte die Filiale in Kassel. Die Expansion ging auch danach weiter: Ende 2004 wurde das Autozentrum Gudensberg in der gleichnamigen nordhessischen Kleinstadt übernommen. 2005 entstand in Gießen ein 5.000 Quadratmeter großer Gebrauchtwagenpark. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen rund 100 Mitarbeiter an insgesamt fünf Standorten.

Der Familienbetrieb gehört zu den größten Autohändlern in Deutschland. In diesem Jahr will der Händler rund 1.450 Neuwagen verkaufen. Neben Nissan verkauft Schubert vor allem Toyota: Mit den geplanten 700 Neuwagen kommt etwa die Hälfte vom Gesamtabsatz von Toyota. Hinzu kommen weitere 350 Neuwagen von Kia.

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