KÜS-Test Autobatterie-Ladegeräte überwiegend positiv bewertet

Autor / Redakteur: sp-x/ls / Lena Sattler

Im Herbst beginnt für Autobatterien wieder die kritische Jahreszeit. Ein Vergleichstest der KÜS zeigt, welche Geräte sich am besten eignen: Die Mehrheit erhielt die Note „sehr gut“ oder „gut“.

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Die KÜS hat acht Batterieladegeräte genauer untersucht.
Die KÜS hat acht Batterieladegeräte genauer untersucht.
(Bild: KÜS)

Die Sachverständigenorganisation KÜS hat gemeinsam mit der Zeitschrift Auto Bild Batterieladegeräte zum Laden der Bordnetz-Batterien in Pkw getestet. Nach einer Pressemitteilung des Unternehmens fiel das Fazit bei den acht Geräten im Preisfenster von 20 bis 80 Euro überwiegend positiv aus.

Sieger ist das einzige als „sehr gut“ benotete „CTEK CT5 Time to go“. Herausstechen konnte das Gerät dank einer Regenerierungsfunktion sowie beim Lade- und Ladeerhaltungsverfahren. Hier wechselt der Stromversorger in der Nachladephase in den Erhaltungsmodus, was für eine optimale Leistungsfähigkeit der Batterie sorgt. Mit einem Preis von rund 81 Euro gehört der Testsieger allerdings zu den teureren Geräten.

Die KÜS-Bewertung der Geräte im Detail – zum Vergrößern bitte klicken.
Die KÜS-Bewertung der Geräte im Detail – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: KÜS)

Vier weitere Probanden wurden mit der Note „gut“ bewertet. Auf Rang drei landete das mit 42 Euro deutlich günstigere „C3“ von Bosch, das die Tester als Preis-Leistungs-Sieger kürten. Ebenfalls „gut“ waren „Noco Genius 5“, „Gysflash 6.12“ und „Optimate 6“. Das Gerät von Gysflash lag beim Lade- und Ladeerhaltungsverhalten zusammen mit dem von CTEK vorne.

Die Note „noch gut“ wurde für das 21 Euro teure „Eufab 16616“ vergeben, das allerdings beim Funktionsumfang und bei der Prüfung der Kapazitätsverluste durch Rückstrom vergleichsweise schlecht abgeschnitten hat. Bereits etwas abgeschlagen waren das mit „befriedigend“ benotete „Norauto Essential“ sowie das „Einhell CE-BC 6M“, das als einziges Gerät mit „ausreichend“ bewertet wurde.

Kältetest: Drei Ladegeräte mit erheblichen Schwächen

Die meisten Geräte erzielten sehr gute bis gute Ergebnisse bei Kurzschlussfestigkeit oder Ladbarkeit tiefentladener Batterien: Alle Testgeräte waren in der Lage, selbst auf bis zu 4,5 Volt tiefentladene Batterien wiederzubeleben. Auch bei den Qualitätsprüfungen gab es nur wenige Ausreißer. Hier waren die beiden Lader von Gysflash und Norauto nach dem Sturz aus einem Meter Höhe kaputt.

Im Kältetest schnitten einige Geräte ebenfalls schlechter ab: In der Kältekammer bei minus 20 Grad war bei dem Gerät von Einhell die Isolierung gebrochen. Die Lader von Bosch und Norauto können nur bis zu einer Umgebungstemperatur von null Grad und der von Eufab bis zu minus fünf Grad betrieben werden. Das bedeutet, dass das Auto im Winter entweder in einer beheizten Garage geparkt oder die leere Batterie zum Laden ausgebaut und an einem warmen Ort geladen werden muss.

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