Ampera ist Opels Zukunft

Autobauer präsentiert Elektroauto in Genf

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Was den Amerikanern der Chevrolet Volt als Hoffnungsträger ist, zeigt Opel mit dem Ampera. In Genf wird er als typisches Kurzstrecken-Fahrzeug gezeigt. Opel wird auf dem Genfer Salon vom 5. bis 15. März das Elektroauto Ampera vorstellen. Das fünftürige, viersitzige Elektrofahrzeug ist das erste Auto eines europäischen Herstellers mit einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern.
Für den Primärantrieb ist "Voltec" vorgesehen, die GM-Technologie für Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Kurze Strecken bis 60 Kilometer legt der Ampera damit rein elektrisch zurück – mit Energie aus seiner Lithium-Ionen-Batterie, die an einer normalen 230-Volt-Steckdose geladen wird, erläutert Frank Weber, Chefingenieur weltweit für E-Flex systeme, im GM-Konzern.
Auf längeren Strecken erfolgt der Antrieb ebenfalls per Elektromotor, der von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator gespeist wird. Der Ampera eignet sich "besonders für den Alltagsbetrieb europäischer Kunden", sagt Weber: Seine Angaben zufolge legen 80 Prozent der deutschen Autofahrer täglich weniger als 50 Kilometer zurück.
"Es ist unsere feste Absicht, mit dieser Technologie in den Markt zu gehen", bekräftigt Weber. Die Fortschritte der technischen Partner, insbesondere der Batteriehersteller würden diesen optimistischen Blick in die Zukunft rechtfertigen.