Suchen

Autobund startet Online-Vertrieb

Autor: Yvonne Simon

Das Mehrmarkenkonzept bietet seit Jahresbeginn die Möglichkeit, Fahrzeuge online zu bestellen. Zu den Neuigkeiten, die Autobund seinen Partnern auf der Jahrestagung präsentierte, gehört auch ein neues Provisionsmodell.

Firmen zum Thema

Rund 100 Teilnehmer kamen Ende Januar zur Autobund-Jahrestagung nach Weischlitz.
Rund 100 Teilnehmer kamen Ende Januar zur Autobund-Jahrestagung nach Weischlitz.
(Bild: Autobund)

Autobund vermarktet Fahrzeuge seit Anfang des Jahres auch online. Kunden können Autos über die Fahrzeugsuche des Mehrmarken-Systems verbindlich bestellen und dann bei einem Autobund-Partner, der eine Provision erhält, abholen. Die Freischaltung des Online-Tools war eine der Neuigkeiten, die das Unternehmen den rund 100 Teilnehmern auf seiner Jahrestagung in Weischlitz Ende Januar präsentierte. Bislang wurden sechs Fahrzeuge online verkauft.

Eine Provision gibt es für die Partner jetzt auch für die Inzahlungnahme von Fahrzeugen. Die Betriebe können Autos mit Geld von Autobund ankaufen und erhalten seit Jahresbeginn 10 Prozent des Bruttoankaufpreises; die Mindestprovision beträgt dabei 100 Euro, maximal gibt es 500 Euro. Autobund holt das Fahrzeug dann ab und verkauft es anschließend. Die Maßnahme soll den Partnern als Ansporn dienen, sich stärker im Ankauf zu engagieren.

Jan Rosenow, Ressortleiter Service und Technik bei »kfz-betrieb«, referierte auf der Tagung über die Zukunft des Automobilhandels mit Fokus auf der Elektromobilität. Weitere Themen waren unter anderem Geldwäscheprävention, neue Anforderungen an die Kassensysteme und die Dienstwagenbesteuerung.

Autobund hat im vergangenen Jahr knapp 4.000 Fahrzeuge über 125 Partner vermarktet. 15 Händler kamen neu hinzu. Für 2020 erwartet das Unternehmen, dass sich das Geschäft auf Vorjahresniveau bewegen wird, und will die Anzahl der Partnerbetriebe ausbauen.

(ID:46366793)

Über den Autor

 Yvonne Simon

Yvonne Simon

Redakteurin Management & Handel