Autobund stellt Lizenzstruktur um

Autor: Yvonne Simon

Das Mehrmarkenkonzept hat seine Lizenzstruktur verändert. Künftig gibt es drei Pakete. Außerdem bietet das Unternehmen für neue Partner ein Corona-Sonderangebot.

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Autobund-Gründer Erich Laube (re.) und Geschäftsführer Heiko Patzer.
Autobund-Gründer Erich Laube (re.) und Geschäftsführer Heiko Patzer.
(Bild: Autobund)

Autobund arbeitet künftig mit einer neuen Lizenzstruktur und zahlt seinen Partnern höhere Provisionen. Wie das Unternehmen mitteilte, gibt es ab sofort die drei Pakete Komfort, Komfort Plus und Premium. Laufende Altverträge behalten ihre Gültigkeit, können vom Vertragspartner aber jederzeit umgestellt werden.

Das Komfort-Paket umfasst neben dem Zugriff auf den aktuellen Fahrzeugbestand unter anderem die gebührenpflichtige Anlieferung der Fahrzeuge sowie einen intuitiven Verkaufsassistenten im Vermittlerbereich „eCockpit“, in dem Angebote und Bestellungen erstellt werden können. Beim Komfort-Plus-Paket kommen beispielsweise die Möglichkeit, alle Autobund-Fahrzeuge auf der eigenen Website als „eigenen“ Fahrzeugbestand präsentieren zu können sowie der Export von bis zu 50 Fahrzeugen in Fahrzeugbörsen hinzu. Mit dem Premiumpaket können unter anderem beliebig viele Fahrzeuge auf die Plattformen exportiert werden, und die Fahrzeuganlieferung ist kostenlos.

Lizenzgebühren starten bei 49 Euro

Die Lizenzgebühren belaufen sich monatlich auf 49 Euro für Komfort, 99 Euro für Komfort Plus und 299 Euro für Premium. Als weitere Kosten kommen eine Gebühr für den Einrichtungsservice und die Freischaltung der Partnerdaten hinzu – das sind einmalig 490 Euro bei den Komfort-Paketen und 750 Euro bei dem umfangreichsten Paket.

Für den Lieferservice zahlen Betriebe bei den Komfortpaketen 135 Euro pro Fahrzeug. Bei Selbstabholung entfällt die Gebühr, und die Provision erhöht sich um pauschal 50 Euro. Eine Fahrzeugreservierung, die ab Komfort Plus möglich ist, berechnet Autobund mit 5 Euro täglich.

Noch ein Blick auf die Provision, die nach dem Netto-Fahrzeugpreis ohne Zubehör und Garantie gestaffelt ist: Sie beträgt 400 Euro bei einem Fahrzeugpreis bis 13.000 Euro, 500 Euro bei einem Fahrzeugpreis von über 13.000 bis 25.000 Euro und 750 Euro bei einem Fahrzeugpreis von über 25.000 Euro. Hinzu kommen weitere Vermittlungsprovisionen für Finanzierung, Zubehör- und Garantieverkäufe sowie Fahrzeuginzahlungnahme bzw. -ankauf beim Premium-Paket.

Corona-Sonderangebot für neue Partner

Vor dem Hintergrund der Coronakrise bietet das Mehrmarkenkonzept potenziellen neuen Partnern ein Sonderangebot: Kfz-Meisterbetriebe und Autohäuser mit einem Jahresumsatz von maximal 5 Mio. Euro zahlen für das Komfort-Paket in den ersten zwölf Monaten keine Lizenzgebühren.

Zum Autobund-Netz gehören aktuell über 120 Kfz-Betriebe. Sie haben Zugriff auf mehr als 1.000 Fahrzeuge verschiedener Hersteller. Im vergangenen Jahr vermarktete das Unternehmen mit 125 Partnern knapp 4.000 Fahrzeuge.

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 Yvonne Simon

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Redakteurin Management & Handel