Autohaus Hermann: In der Stadt der Mobilität

Autor / Redakteur: Stephan Richter / Joachim von Maltzan

Die Hermann-Gruppe hat im südniedersächsischen Einbeck einen Ford-Store eröffnet. Mit der Sanierung des 2016 übernommenen Betriebs war es aber nicht getan. Der Neuanfang reichte tief in die Strukturen des Standorts hinein.

Das Autohaus Hermann möchte ab 2019 über 400 Neuwagen in dem neuen Ford-Store verkaufen.
Das Autohaus Hermann möchte ab 2019 über 400 Neuwagen in dem neuen Ford-Store verkaufen.
(Bilder: Richter)

Als die Abrissfirma vom Gelände rollte, hinterließ sie nur die Bodenplatte des ehemaligen Ausstellungsraums. Direkt an der Hauptverkehrsstraße in Einbeck, an der sich die automobile Markenwelt von einem Ende der Stadt zum anderen zieht. Da der Werkstattbereich bestehen blieb, folgte also die Grundsanierung eines laufenden Betriebs – kein Neubau, wie Michael Zimbal, einer von drei Geschäftsführern der Hermann-Gruppe, betont.

„Einbeck ist seit jeher eine autoinfizierte Stadt. Hier sind nahezu alle Autofabrikate vertreten. Ebenso sind drei Zulieferer und seit 2014 mit dem PS-Speicher ein neues Oldtimermuseum ansässig“, sagt Zimbal. Einbeck sei schon seit vielen Jahren eine Anlaufstelle für alle Autointeressierten, die auf der Suche nach einem Neu- oder Gebrauchtwagen seien. Diese Strahlkraft reiche bis zu 60 Kilometer weit.

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