Autohaus Kelch sorgt für Mobilität

Autor / Redakteur: Silvia Lulei / Silvia Lulei

Mit einem umfassenden Dienstleistungsprogramm behauptet sich das Autohaus Kelch in Neuruppin auf Platz fünf des Vertriebs Awards 2015. Der Händler hat für jeden Mobilitätsbedarf etwas im Angebot.

Firmen zum Thema

Das Autohaus Kelch katapultierte Citroën auf Platz drei (Nutzfahrzeuge) und fünf (Pkw) der beliebtesten Marken in der Region.
Das Autohaus Kelch katapultierte Citroën auf Platz drei (Nutzfahrzeuge) und fünf (Pkw) der beliebtesten Marken in der Region.
(Foto: Mauritz)

Neuruppin liegt am Ruppinsee. Das ist der größte See in Brandenburg, aber nur einer von vielen in dieser Region. Und genau das macht das Gebiet zwar für Urlauber attraktiv, aber für Mobilitätsdienstleister unübersichtlich. Alfred Kelch gründete das Citroën-Autohaus 1991 – und das behauptet sich nun seit fast einem Vierteljahrhundert in dem Flächengebiet, das sich über den Landkreis Ostprignitz-Ruppin bis in die Uckermark in einem Radius von 100 Kilometern ausdehnt. Da muss ein Händler schon Besonderes bieten, dass die Kunden sich durch die brandenburgische Seenlandschaft ausgerechnet zu seinem Autohaus hin bewegen.

Vor vier Jahren hat Alfred Kelch die Geschäftsführung an seine beiden Söhne Andreas und Matthias übergeben. Seither hat sich das Autohaus zu einem Rundum-Dienstleister in Sachen Mobilität entwickelt, was ihm einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung verschafft.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 10 Bildern

Kaum hatten die Söhne übernommen, nahmen sie zu dem Citroën-Service- und Vertriebsvertrag noch Peugeot als Servicestützpunkt hinzu. Damit stieß der im Jahr 1996 gebaute Betrieb an seine Grenzen. 2013 bauten die Brüder eine neue Ausstellungshalle – die allerdings auch bald aus allen Nähten platzt. Und zwar, weil Andreas Kelch auf die Idee kam, auch Anhänger in das Sortiment aufzunehmen. Viele Firmenkunden kommen wegen der Anhänger und gehen, wie Andreas Kelch schmunzelnd anmerkt, mit einem Citroën Jumper nach Hause. Mittlerweile hat das Autohaus sogar zwei ausgebildete Businessverkäufer, einen im Innen- und einen im Außendienst.

Eigene Camper-Linie

Dass sich Jumper und Jumpy nicht nur für den gewerblichen Einsatz eignen, macht die Firma Pössl vor, die unter anderem den Jumper zu einem Campingmobil umbaut. Das brachte die Brüder auf die Idee für ihre eigene Kollektion „Neuruppin Campers“, die mit Leder und edlen Hölzern ausgestattet ist und deren Videos auf Youtube traumhafte Klickraten erreichen. Der Film, in dem Andreas Kelch einen von Westfalia umgebauten Jumpy vorführt, wurde fast 5.000 mal geschaut.

Der sehenswerte Imagefilm des Autohauses hingegen bleibt mit ein paar Hundert Views vergleichsweise unbeachtet. Das macht Andreas und Matthias Kelch aber nichts aus. Sie nutzen ein breit gefächertes Marketingrepertoire, um ihr Unternehmen bekannt zu machen und Kunden auf dem neuesten Stand zu halten. Getreu dem Motto von Andreas Kelch, „man muss sich breit aufstellen“, will er jeden Kunden über dessen bevorzugten Kanal ansprechen – sei es über die klassische Anzeigenschaltung, Radiospots, Youtube, Facebook, Events im Autohaus oder den regelmäßig stattfinden Flohmarkt auf dem Firmengelände.

Vertriebs Award 2015: Preis für die Besten
Bildergalerie mit 36 Bildern

Sondermodelle sind gefragt

Zu den Dienstleistungen zählen außerdem Unfallschadenmanagement, E-Mobilität, Autogas, Autoglas, der Einbau von Standheizungen und das Kreieren von Sondermodellen. Individualisierte Fahrzeuge kommen gut an, denn sobald ein Sondermodell der „Edition by Kelch“ im Straßenverkehr zu sehen ist, steigt die Nachfrage. 70 Prozent der verkauften Autos und Transporter sind Sondermodelle.

So viel Elan im Vertrieb zeigt Wirkung: Bei den Pkw hat das Autohaus einen lokalen Marktanteil von 6,8 Prozent. Das macht Platz fünf für Citroën in der Region. Bei den Nutzfahrzeugen belegt die französische Marke sogar Platz drei – mit einem Marktanteil von 16,8 Prozent.

(ID:43475538)