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Autohaus Kummich gilt als CO2-neutral

| Autor: Jens Rehberg

Mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern verbunden mit dem Kauf entsprechender Zertifikate hat sich das baden-württembergische Autohaus Kummich CO2-neutral gestellt. Jetzt setzt Thomas Kummich noch einen drauf.

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Bereits seit Jahren tut das Autohaus Kummich Gutes in Entwicklungsländern: Für die Schule dieses Dorfes in Myanmar wurde eine Trinkwasseranlage angeschafft.
Bereits seit Jahren tut das Autohaus Kummich Gutes in Entwicklungsländern: Für die Schule dieses Dorfes in Myanmar wurde eine Trinkwasseranlage angeschafft.
(Bild: Autohaus Kummich)

Mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern verbunden mit dem Kauf entsprechender Zertifikate hat sich das Autohaus Kummich im baden-württembergischen Bopfingen als einer der ersten Kfz-Betriebe in Deutschland CO2-neutral gestellt. Mit rund 2.450 Zertifikaten unterstützt Thomas Kummich ein Aufforstungsprojekt in Uruguy und ein Kochofenprojekt im südostafrikanischen Malawi. Dafür investiert der Autohändler rund 15.000 Euro plus circa 1.000 Euro für den entsprechenden Zertifizierungsprozess durch den TÜV Nord. Dieselbe Anzahl an Zertifikaten – und damit noch einmal die Summe von rund 16.000 Euro – sind für das kommende Jahr bereits bezahlt.

Aber damit nicht genug: Demnächst plant der schwäbische Händler den Erwerb weiterer Zertifikate in einem Umfang, der die Fahrleistung seiner Kunden im Bezug auf CO2 neutralisieren soll.

Schon seit einigen Jahren engagiert sich das Autohaus Kummich in notleidenden Gebieten armer Länder. So hat der Unternehmer unter anderem den Bau einer Schule in Mosambik unterstützt. „Wir wollen den armen Menschen vor Ort Arbeit und Einkommen ermöglichen und gleichzeitig etwas für den Umweltschutz tun“, sagt Thomas Kummich im Gespräch mit »kfz-betrieb«. In Uganda wurde ein Krankenwagen für eine Missions- und Krankenstation beschafft.

Bei dem jüngsten Projekt in Malawi wurden 8.000 verbesserte Kochherde gekauft und verbreitet, in denen deutlich weniger Holzkohle verfeuert werden muss. Die Menschen profitieren zudem von einem geringeren Risiko für Atemwegserkrankungen.

Mit dem Erwerb von Klimaschutzzertifikaten orientiert sich Kummich am Kyoto-Protokoll, das fordert – sofern keine Reduzierung direkter CO2-Emissionen vorgenommen werden kann – diese durch die Unterstützung von CO2-einsparenden Klimaschutzprojekten zu kompensieren.

Die Autohaus Kummich GmbH ist seit über 30 Jahren als familiengeführtes Unternehmen in Baden Württemberg und Bayern ansässig. Mittlerweile zählt die Gruppe elf Standorte, an denen Fahrzeuge der Marken Fiat, Jeep, Alfa Romeo, Mazda, Hyundai, Honda, Dodge, Ram und Abarth verkauft werden. Das Unternehmen beschäftigt rund 280 Mitarbeiter.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«