Software Autohaus Schloz arbeitet mit Ticketsystem

Autor / Redakteur: Frank Schlieben / Julia Mauritz

Wenn es darum geht, IT-Störungen zu melden und zu beheben, hakt es selbst bei großen Autohausgruppen gewaltig. Dabei gibt es Abhilfe in Form eines Ticketsystems. Schloz und Wöllenstein hat eine solche Software eingeführt.

Das Ticketsystem KIX Pro ermöglicht es, IT-Störungen und -Anforderungen einheitlich zu steuern.
Das Ticketsystem KIX Pro ermöglicht es, IT-Störungen und -Anforderungen einheitlich zu steuern.
(Bild: Cape IT)

Wenn das Mercedes-Benz-Autohaus Schloz und Wöllenstein früher Softwarestörungen an die IT-Abteilung meldete, nutzte es wie unzählige andere Autohäuser in Deutschland ein selbst entwickeltes, recht rudimentäres E-Mail-basiertes System dafür. Allerdings stieß dieses aufgrund des starken Wachstums der Autohausgruppe und der gestiegenen Komplexität der genutzten IT-Systeme immer stärker an seine Grenzen, wie Alexander Scholz, der die IT in der Chemnitzer Autohausgruppe leitet, schildert: „Viele Dinge sind auch komplett am System vorbeigelaufen, weil die Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe bei IT-Problemen lieber zum Telefonhörer gegriffen, eine Notiz in der IT-Abteilung abgegeben oder ihr Problem zwischen Tür und Angel auf dem Flur an einen IT-Mitarbeiter weitergegeben haben.“ Wie schnell und in welcher Reihenfolge die IT-Abteilung die Probleme abarbeitete, sei so häufig dem Zufall überlassen gewesen.

2016 fiel folglich die Entscheidung, ein Ticketsystem anzuschaffen. Die räumliche Nähe des Softwareanbieters Cape-IT, der ebenfalls in Chemnitz beheimatet ist und das Ticketsystem KIX Pro anbietet, kam dem Autohaus entgegen: „Das hat vieles erleichtert, weil man Prozesse sehr gut persönlich abstimmen konnte. Ausschlaggebend war für uns aber die Flexibilität der Open-Source-Lösung und die sehr faire und transparente Preisgestaltung“, erklärt Alexander Scholz.