Autohaus Schmidt: Mit der Familie zum Erfolg

Seit 15 Jahren betreibt Oliver Hauck mit seiner Frau ein Hyundai-Autohaus in Freiburg – mit wachsendem Erfolg. Inzwischen arbeiten auch die beiden Söhne dort. Die Betriebsübergabe ist noch weit weg, doch die Weichen stellt Hauck schon jetzt.

| Autor: Andreas Wehner

Das Autohaus Schmidt in Freiburg ist seit 2005 im Besitz der Familie Hauck.
Das Autohaus Schmidt in Freiburg ist seit 2005 im Besitz der Familie Hauck. (Bild: Wehner/»kfz-betrieb«)

Konsolidierung gilt in der Kfz-Branche aktuell gerade bei manchen Autoherstellern als Zauberwort. Die Zahl der Autohändler nimmt ab, dafür haben einzelne Unternehmen immer mehr Standorte und Marken. Der Tenor: Erfolgreiches Wirtschaften braucht Größe. Zahllose Familienunternehmen belegen jedoch immer noch, dass das nur die halbe Wahrheit ist. Wie man als Exklusivhändler einer Importeursmarke mit nur einem Standort ein gutes Geschäft machen kann, zeigt das Autohaus Schmidt in Freiburg. Der Betrieb ist seit 1993 Hyundai-Vertragshändler und gehörte ursprünglich zu einer Mehrmarkengruppe. Dort war der jetzige Inhaber Oliver Hauck als Kfz-Meister beschäftigt. Als sein Chef den Betrieb, der damals zudem einen Citroën-Servicevertrag hatte, an ihn abgeben wollte, willigte er nach einigem Abwägen ein.

In den 15 Jahren, in denen Hauck das Autohaus führt, hat es sich kräftig weiterentwickelt: Verkaufte er im ersten Jahr noch knapp 80 Neufahrzeuge, waren es im vergangenen Jahr schon 365. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich von 7 auf 18 erhöht. Unter den Hyundai-Exklusivhändlern – erst recht mit nur einem Standort – ist er damit einer der großen. Und das ist er geworden, weil er sich nicht scheut, Neues zu probieren und seinen Betrieb stetig auf der Höhe der Zeit zu halten.

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