Markenerweiterung Autohaus Stoppanski sichert Kundenstamm mit Investition in Skoda

Von Andreas Grimm

Ein frei gewordenes Marktgebiet hat das Ettlinger Familienunternehmen Stoppanski genutzt, um das steigende Interesse der Kunden an Skoda zu bedienen. In die tschechische Marke investierte der Händler insgesamt rund sechs Millionen Euro.

In Ettlingen hat am Samstag der neu errichtete Skoda-Betrieb der Familie Stoppanski die Tore für das Publikum geöffnet.
In Ettlingen hat am Samstag der neu errichtete Skoda-Betrieb der Familie Stoppanski die Tore für das Publikum geöffnet.
(Bild: Stoppanski)

Das VW- und Audi-Autohaus Stoppanski aus Ettlingen bei Karlsruhe hat den Start in die Skoda-Markenwelt am vergangenen Wochenende vollendet. Nachdem das 1955 gegründete Familienunternehmen mit der Markenvertretung für Skoda bereits im vergangenen Jahr in Containern startete, hat am 20. November der Skoda-Vollfunktionsbetrieb seine Türen für den Publikumsverkehr offiziell geöffnet.

Die Entscheidung, in eine dritte Pkw-Marke zu investieren, fiel bereits vor mehreren Jahren, als der damalige lokale Skoda-Partner den Händlervertrag nicht verlängerte. Das Autohaus Stoppanski warf beim Importeur den Hut ins Rennen, nicht zuletzt weil das Kundeninteresse an der Marke, vor allem der Groß- und Gewerbekunden, immer vernehmlicher wurde. „Die Marke punktet durch ihr sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Für das Geschäft mit den Businesskunden war das Hinzunehmen von Skoda essenziell wichtig“, berichtet Geschäftsführerin Martina Stoppanski-Auracher auf Anfrage von »kfz-betrieb«.