Autohaus Unterberger wird 40 Jahre alt

Autor: Andreas Wehner

Die österreichische Handelsgruppe, die auch im Süden Deutschlands aktiv ist, feiert Jubiläum. Aus diesem Anlass eröffnete Unterberger ein Oldtimer-Museum am Stammsitz in Kufstein.

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Leiten das Familienunternehmen (v.li.): Fritz Unterberger sen., Gerald Unterberger, Fritz Unterberger jun., Dieter Unterberger.
Leiten das Familienunternehmen (v.li.): Fritz Unterberger sen., Gerald Unterberger, Fritz Unterberger jun., Dieter Unterberger.
(Bild: Wehner / »kfz-betrieb«)

Das Autohaus Unterberger feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Unternehmensjubiläum. Zu diesem Anlass hat der Mehrmarkenhändler am Stammsitz im österreichischen Kufstein in der vergangenen Woche das Unterberger-Oldtimer-Museum eröffnet. In einem Showroom, der an den Kufsteiner BMW-Betrieb angeschlossen ist, ist künftig die kleine Sammlung des Familienunternehmens ausgestellt.

Das Autohaus Unterberger wurde 1976 von Fritz Unterberger in Kufstein gegründet. Schon damals zeigte sich der Unternehmer als Vorreiter und suchte für sein Autohaus keinen zentralen Standort, sondern siedelte sich am Stadtrand an – mit direktem Autobahnanschluss. Zudem legte der Unternehmensgründer von Anfang an Wert darauf, alle Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten. Folglich investierte er in eine eigene Spenglerei mit Lackiererei sowie eine Waschanlage. Als einer der ersten Autohändler bot Unterberger auch die Reifeneinlagerung für die Kunden an.

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Im Laufe der Zeit expandierte das Unternehmen zunächst in Österreich, wagte schließlich im Jahr 2000 aber auch den Schritt über die Grenze und eröffnete sein erstes Autohaus in Bayern. Weitere Betriebe folgten. Als zweites Standbein war Unterberger inzwischen auch ins Immobiliengeschäft eingestiegen.

Auch heute noch ist das Unternehmen komplett im Familienbesitz. Während sich der Unternehmensgründer Fritz Unterberger auf die Immobiliensparte konzentriert, liegt die Geschäftsführung der Automobilsparte inzwischen in den Händen der Söhne Gerald Unterberger, Dieter Unterberger und Fritz Unterberger Junior, die zusammen mit Josef Gruber die Geschicke der Autohäuser lenken.

Größter BMW- und Mini-Händler Österreichs

Die Automobil-Sparte der Unterberger-Gruppe verkaufte im vergangenen Jahr rund 7.500 Neu- und Gebrauchtwagen. Das Unternehmen ist mit seinen Standorten in Kufstein, Innsbruck, St. Johann, Dornbirn und Telfs der größte BMW- und Mini-Händler Österreichs. Zudem betreibt die Handelsgruppe BMW- und Mini-Autohäuser in Rosenheim, Prien am Chiemsee, Freilassing, Lindau sowie in Lindenberg und Wangen im Allgäu.

Zum Unternehmen gehören außerdem drei Mehrmarkenhäuser in Kufstein, Innsbruck und Strass, in denen die Marken Opel, Hyundai, Mitsubishi, Jaguar, Land Rover, Mazda und Volvo verkauft werden. Ein Land-Rover-Service-Betrieb in Kematen ergänzt das Angebot. Unterberger erwirtschaftete im vergangenen Jahr im Automobilgeschäft mit 500 Mitarbeitern einen Umsatz von 236 Millionen Euro.

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 Andreas Wehner

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Redakteur Newsdesk Automotive