Geschlossene Kfz-Zulassungsstellen Kunden können Umweltbonus verlieren

Von Doris S. Pfaff

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Wenn die Kfz-Zulassungsstellen dieses Jahr zwischen den Jahren ihre Türen schließen, sind das für die Autohändler diesmal vier volle Arbeitstage, die ihnen für die Zulassung fehlen. Wegen der auslaufenden Förderung für Plug-in-Hybride könnte das die Kunden stark verärgern, fürchtet das Kfz-Gewerbe.

Zwischen den Jahren und über den Jahreswechsel planen einige Zulassungsstellen, zu schließen. Für den Autohandel könnte das wegen der auslaufenden staatlichen Förderung für Plug-in-Hybride problematisch werden. (Bild:  Kroschke-Gruppe/Lars Franzen)
Zwischen den Jahren und über den Jahreswechsel planen einige Zulassungsstellen, zu schließen. Für den Autohandel könnte das wegen der auslaufenden staatlichen Förderung für Plug-in-Hybride problematisch werden.
(Bild: Kroschke-Gruppe/Lars Franzen)

Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester sind in vielen Bereichen eher ruhig und werden deshalb oft für Betriebsferien genutzt. So auch in vielen Kreis- und Rathäusern, die deshalb dann ihre Kfz-Zulassungsstellen schließen. Für den Autohandel ist das immer dann ein Problem, wenn der 31. Dezember ein Stichtag für neue Regeln ist. Beispielsweise für auslaufende Förderungen. So auch in diesem Jahr.

Ab 1. Januar 2023 erhalten Kunden keine staatliche Förderung mehr für Plug-in-Hybride. Der für dieses Jahr noch gewährte staatliche Anteil am Umweltbonus in Höhe von bis 4.500 Euro für Neufahrzeuge fällt ab Januar weg. Deshalb versuchen Hersteller und Autohandel alles, um die bestellten Neuwagen noch in diesem Jahr zuzulassen.