Autokonzerne investieren in Cybersicherheit

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Hackerangriffe auf Autos sind oft schlagzeilenträchtig, bislang sollten sie aber vor allem Sicherheitslücken aufdecken. Klar ist, dass vernetzte Autos dringend geschützt werden müssen. Eine israelische Firma will das verwirklichen.

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(Bild: Upstream)

Mehrere Autokonzerne haben auf die wachsende Bedeutung der Vernetzung von Fahrzeugen reagiert und investieren in ein israelisches Unternehmen, das sich der Cybersicherheit verschrieben hat. Ziel von Upstream Security ist dabei die Errichtung eines mehrschichtigen Sicherheitsrahmens für vernetzte Autos.

Investiert in die Technologieschmiede haben unter anderem Renault, Volvo, Hyundai und die Versicherung Nationwide Insurance. Mit dem Einstieg der Unternehmen belaufen sich die Investitionen in Upstream Security inzwischen auf 41 Millionen Euro. Zuvor hatten neben Venture-Capital-Investoren auch Flottenbetreiber in das Start-up investiert.

„Unsere Mission ist es, jedes vernetzte Fahrzeug und jeden Smart-Mobility-Service auf der Welt zu schützen“, erklärt Yoav Levy, Mitgründer und Vorstandschef von Upstream Security. Die jetzige Finanzierungsrunde sei zum richtigen abgeschlossen worden, da das Bedürfnis nach Datensicherheit aufgrund der technischen Entwicklung in den Autos stark gestiegen sei. Immer häufiger würden Hersteller wie Flottenbetreiber ins Visier von Hackern geraten und über Internetdienste und Anwendungen aus großer Distanz attackiert.

Mit seiner cloud-basierten Technik will Upstream Security sowohl die Netzwerke im Fahrzeug als auch die äußere Infrastruktur der Hersteller für deren Vernetzung gegen Angriffe schützen. Ein Element des Sicherheitsansatzes ist dabei, Autohersteller und Flotten in die Lage zu versetzen, Attacken zu erkennen, zu überwachen und auf sie zu reagieren.

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