Automatisiertes Fahren: Das Pegasus-Projekt

Im Rahmen des Projekts Pegasus hat sich die deutsche Automobilbranche auf eine einheitliche Vorgehensweise beim Testen von automatisierten Fahrfunktionen geeinigt. Das ist eine Voraussetzung dafür, selbstfahrende Autos auf den Markt zu bringen.

| Autor: Jan Rosenow

Auch wenn viel Testarbeit mittels Simulation erledigt wird, müssen automatisierte Fahrfunktionen abschließend auf der Teststrecke validiert werden – hier beim TÜV Süd.
Auch wenn viel Testarbeit mittels Simulation erledigt wird, müssen automatisierte Fahrfunktionen abschließend auf der Teststrecke validiert werden – hier beim TÜV Süd. (Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Was sich anhört wie der Titel eines Hollywood-Films über ein streng geheimes CIA-Projekt, steht in dem hier behandelten Kontext für ein viel sperrigeres, aber gleichwohl spannendes und wichtiges Thema: Bei „Pegasus“ handelt es sich um das „Projekt zur Etablierung von generell akzeptierten Gütekriterien, Werkzeugen und Methoden sowie Szenarien und Situationen zur Freigabe hochautomatisierter Fahrfunktionen“. Seit 2016 arbeiten 17 Partner daran, einheitliche Test- und Absicherungswerkzeuge für das automatisierte Fahren zu schaffen – darunter die deutschen Autohersteller Audi, BMW, Daimler, Opel und Volkswagen, die Zulieferer Bosch und Continental, der TÜV Süd sowie diverse Forschungsinstitute und Spezialfirmen. Ende Juni 2019 war das Projekt nach 42 Monaten Laufzeit beendet und hat dabei folgende Ziele erreicht:

Es geht also um Standards, und diese sind bei einer hochkomplexen Materie wie dem automatisierten Fahren unabdingbar, wenn diese Technik in überschaubarer Zeit entwickelt werden und gleichzeitig so sicher wie möglich sein soll. Durch das Pegasus-Projekt stehen jetzt Methoden für eine einheitliche Bewertung und Absicherung der Fahrfunktion zur Verfügung, die gleichzeitig mit größtmöglicher Effizienz funktionieren.

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