Automechanika 2018: 3-D-Druck richtig eingesetzt

Autor: Edgar Schmidt

Der Automechanika-Workshop „Discover 3-D-Printing“ zeigt, welche Chancen die additive Fertigung mittels 3-D-Druck für Kfz-Betriebe und Teilelieferanten bietet. Das Seminar richtet sich an Neueinsteiger in das Thema.

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3-D-Druck setzt sich in der Automobilbranche immer stärker durch.
3-D-Druck setzt sich in der Automobilbranche immer stärker durch.
(Bild: Mesago)

Die additive Fertigung ist in der Automobilindustrie schon jahrelang im Einsatz, und das nicht nur im Rennsport. Meist bekommen Kfz-Betriebe und Pkw-Käufer allerdings wenig bis gar nichts davon mit. Denn die Hersteller nutzen den 3-D-Druck überwiegend für Bauteile von Prototypen sowie für Werkzeuge und Formeinsätze.

Doch die additive Fertigung ist auch dabei, weitere Bereiche in der Automobilbranche zu erobern: Das reicht von individualisierten Bauteilen in und am Neuwagen bis zur On-Demand-Fertigung von Ersatzteilen – zum Beispiel für Classic Cars. Wie sich Hersteller, Zulieferer und Werkstätten auf diese Entwicklungen einstellen und davon profitieren können, zeigt der Workshop „Discover 3-D-Printing“ auf der Automechanika.

Das zusammen mit dem ACAM Aachen Center for Additive Manufacturing ausgerichtete Seminar wurde im Rahmen der Formnext 2017, der weltweit führenden Messe für moderne Produktionsverfahren und additive Fertigung, ins Leben gerufen. Auf der Automechanika findet es mit zielgruppengerecht aufbereiteten Inhalten statt.

Sascha Wenzler, Bereichsleiter Formnext beim Messeveranstalter Mesago Messe Frankfurt, erläutert: „Der Kick-off der Seminarreihe auf der Formnext 2017 wurde so hervorragend angenommen, dass wir uns entschieden haben, sie auch auf weiteren passenden Messeveranstaltungen anzubieten. Damit wollen wir verschiedene Industriebereiche noch stärker für das Thema additive Fertigung sensibilisieren und branchenspezifisch die Möglichkeiten dieser Technologie vorstellen.“

Welche Chancen der industrielle 3-D-Druck für Ausrüstungen, Zubehör und Ersatzteile in der Automobilindustrie bietet, zeigen jeweils vier Seminare am 12. und 13. September 2018 auf der Automechanika. Auch für die Herausforderungen der Elektromobilität bietet die additive Fertigung eine Vielzahl an Möglichkeiten für OEMs und Zulieferer.

Automechanika, Rotunde, Festhalle, Frankfurt am Main

  • 12. September: 10:00–12:00 Uhr (Deutsch), 14:00–16:00 Uhr (Englisch)
  • 13. September: 10:00–12:00 Uhr (Englisch), 14:00–16:00 Uhr (Deutsch)

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.formnext.de.

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Über den Autor

 Edgar Schmidt

Edgar Schmidt

stellv. Leiter Ausbildungsmedien