Automechanika 2018: Der Rundum-Dienstleister für Werkstätten

Eurorepar vertreibt Teile, bietet IT-Unterstützung und vieles mehr

| Autor: Jan Rosenow

Der Messestand von Eurorepar (hier ein Ausschnitt) umfasst auch Distrigo und Autobutler.
Der Messestand von Eurorepar (hier ein Ausschnitt) umfasst auch Distrigo und Autobutler. (Bild: PSA)

Eurorepar, das Teilehandels- und Werkstattkonzept von PSA für den freien Ersatzteilemarkt, präsentiert sich auf der Automechanika vom 11. bis 15. September in Frankfurt mit einer Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen für die Branche. Dazu gehören beispielsweise Distrigo, das weltweite Vertriebsnetz für das Teileportfolio der PSA-Gruppe, und Euro Repar Car Service, das markenunabhängige Werkstattnetz.

Zusätzlich können Besucher sich über die Eurorepar-Teilepalette informieren und das Forwelt-Programm kennenlernen, das Ersatzteile für die Karosseriereparatur umfasst. Mit Eurorepar Reliance haben die Franzosen sogar eine eigene Reifenmarke im Angebot, und Öl gibt es überdies. Außerdem stellt sich die Internet-Werkstattplattform Autobutler den Interessenten vor.

Eurorepar hat sich für seine Expansion ehrgeizige Ziele gesetzt. Die PSA-Tochter will ein Rundum-Partner für freie Werkstätten sein und viel mehr liefern als nur Ersatzteile für die eigenen Fahrzeugmarken. Das Teileangebot umfasst laut eigenen Angaben schon 10.000 Referenzen in 42 Produktlinien und deckt einen großen Teil des Fahrzeugmarkts ab. Mit Autobutler sowie einer standardisierten Website für seine Werkstattpartner sorgt das Unternehmen für bessere Onlinevermarktung der Betriebe. Mit Kooperationspartnern wie Clarion für die Reparatur von Infotainmentsystemen können die Werkstätten neue Geschäftsfelder erschließen. Sogar ein eigenes Gebrauchtwagensiegel (ER Occasion) ist geplant. PSA will künftig Fahrzeuge zentral ankaufen und sie seinen Partnern zur Verfügung stellen.

Teileprogramm in Tecdoc zu finden

Ganz im Einklang mit dieser Strategie hat sich Europar nun in Tecdoc aufnehmen lassen, in den webbasierten Ersatzteilekatalog mit Fahrzeug- und Artikelinformationen für den freien Markt. Damit will der Hersteller seine Bekanntheit und Sichtbarkeit auf dem Markt verbessern und den Kunden das Bestellen erleichtern.

Besonderes Augenmerk hat PSA auf die Aufbereitung und die Qualität der technischen Angaben gelegt. Alle Produkte werden ausführlich beschrieben (Fotos der Teile, Maße, technische Details usw.). Genaue Angaben zu den Verwendungsmöglichkeiten sollen den Benutzern von Tecdoc helfen, die richtige Teilenummer zu finden. Beziehen können die Kunden das Eurorepar-Sortiment bei den autorisierten Teilepartnern der Groupe PSA.

Eurorepar auf der Automechanika: Halle 9.0, C06

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45426154 / Automechanika)

Plus-Fachartikel

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

45.000 Euro netto will das chinesische Start-up Byton für sein Elektro-SUV M-Byte verlangen. Nach dem Start in China Anfang 2020 soll das Auto ein Jahr später auch nach Europa kommen. Byton-Manager Andreas Schaaf erläutert die Pläne des Fabrikats. lesen

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi schaltet sich immer häufiger zwischen freie Werkstatt und Endkunde. Aus Sicht der Berliner geschieht das nur zum Vorteil der Betriebe. Die künftigen Pläne des Start-ups erläutert Geschäftsführer Philipp Grosse Kleimann. lesen