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Automechanika 2018: Festhalle bündelt Wissen zum Service der Zukunft

| Autor: Edgar Schmidt

Die Festhalle des Frankfurter Messegeländes wird auf der 25. Automechanika im September zum Hotspot für Zukunftsthemen. Hier geht es dann um Roboterreparatur, Augmented Reality, Elektromobilität und Fahrzeugvernetzung.

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In der Festhalle geht es auf der Automechanika in diesem Jahr wieder um die Zukunft des Autos.
In der Festhalle geht es auf der Automechanika in diesem Jahr wieder um die Zukunft des Autos.
(Bild: Messe Frankfurt)

Auf was müssen sich Werkstätten künftig bei der Reparatur von Fahrzeugen einstellen? Antworten auf diese Frage wollen in diesem Jahr auf der 25. Automechanika die Aussteller in der Festhalle geben. Hier zeigen sowohl bekannte Unternehmen als auch sogenannte First Mover ihre neuesten Produkte bezüglich 3-D-Druck und Elektromobilität.

Die Werkstatt der Zukunft ist zum Beispiel smart vernetzt. Neue Software und Augmented Reality sollen den Mitarbeiten nicht nur die Diagnose innerhalb der Werkstatt erleichtern, sondern dank künstlicher Intelligenz auch beim Vertrieb helfen. Zum ersten Mal präsentiert beispielsweise die Werbas AG ihre Anwendungen im Bereich Entwicklung, Service, Training und Vertrieb in der Festhalle.

Der Licht- und Elektronikspezialist Hella gibt unter dem Motto „OEKompetenz trifft Diagnose“ einen Überblick über State-of-the-Art-Automobiltechnik. Und am Stand der Maha zeigt das Unternehmen Gudat Solution GmbH das „Digitale Autohaus“, eine webbasiertes Programm zur Prozessplanung: Mit der Software lassen sich Buchung und Steuerung von Terminen, Mitarbeiter- und Schichtmanagement oder die Koordination von Leih- und Mietfahrzeugen zentral regeln.

Beim Thema künstliche Intelligenz präsentiert das spanische Unternehmen Force Manager die erste Lösung für einen Personal Sales Assistant mit Sprachsteuerung. Die Software „Dana“ soll Mitarbeiter zum Beispiel bei der Planung und Optimierung ihres Arbeitsalltags unterstützen.

Reparierende Roboter

Auch Autohersteller sind in der Festhalle vertreten. So zeigt die Porsche AG erstmals zur Automechanika Roboterreparaturen sowie ein modernes Equipment für die Werkstatt mit dem Einsatz von Augmented Reality. Auch einen Roboter zum Laden von Elektrofahrzeugen, der das Auto eigenständig an das Stromnetz anschließen kann, bringt der Sportwagenhersteller mit auf die Automechanika.

Und weil bei einem Ausblick in die Zukunft auch immer eine Rückschau in die Vergangenheit hilfreich ist, zeigt der Einbecker PS-Speicher direkt angrenzend an den Stand von Porsche eine Reihe von Elektroautos aus den Anfangstagen des Automobils. Auch das Elektrokart, mit dem die Hochschule Osnabrück, Campus Lingen 2015 eine Beschleunigungsweltrekord aufgestellt hat, ist in der Festhalle zu bewundern.

Mit der wachsenden Bedeutung von E-Fahrzeugen und Hybriden geht der Bedarf an kompatiblen Schmierstoffen einher. Die Bizol Germany GmbH zeigt neue Wartungsprogramme sowohl für Verbrennungsmotoren als auch für automatische Hybridgetriebe sowie ein neues Motorenöl speziell für Hybridfahrzeuge und Autos mit Start-Stopp-Automatik.

Automechanika Academy: Highlights von morgen

Unter dem Dach der Automechanika Academy finden auf verschiedenen Bühnen zukunftsweisende Fachvorträge, Diskussionsrunden und Präsentationen in der Festhalle statt. Hier geben Top Player, Start-ups, Universitäten und Forschungsinstitute Einblicke in ihre Projekte. Dabei geht es unter anderem um Digitalisierung, Vernetzung, Konnektivität, autonomes Fahren und alternative Antriebe.

Es sprechen:

  • Lamborghini zum Thema Reparatur von unfallbeschädigtem Carbon,
  • die Toyota Mobility Foundation über eine Neuerfindung der Mobilität,
  • die BWM Group über autonomes Fahren,
  • die Continental AG über Vernetzung zwischen Auto und Werkstatt und
  • Branchen-Star Sascha Lobo über die radikale Wirkung der Digitalisierung.

Der Messedonnerstag steht in der Festhalle ganz im Zeichen von Start-ups, darüber hinaus findet an dem Tag direkt nebenan im Forum die Konferenz Connected Mobility statt. Im Zentrum stehen Fragen wie: Wo steht Deutschland auf der internationalen Innovation Map im Vergleich zu anderen Nationen? Wann werden autonomes Fahren und künstliche Intelligenz Wirklichkeit, und wie steht es hierei um die Datensicherheit und Energieeffizienz? Branchenexperten bieten spannende Insights und diskutieren aktuelle Themen.

Automechanika Innovation Award: Ein Blick in die Historie
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Außerdem werden in der Festhalle die Automechanika Innovation Awards in einer Sonderschau gezeigt. Die Awards werden seit mehr als 20 Jahren für besonders zukunftsweisende Produkte und Lösungen verliehen. Erstmals werden Führungen zu den Ständen der Award-Gewinner angeboten. „Die Innovationsdichte in der Festhalle ist absolut einmalig“, sagt Olaf Mußhoff, Director der Automechanika Frankfurt. „Viele Unternehmen richten ihre Entwicklungszyklen nach dem Termin der Automechanika. Die Festhalle ist die ideale Plattform, um sich ein Bild von den Neuheiten der gesamten Aftermarketbranche zu machen.“

Auf dem Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) präsentieren sich darüber hinaus in Zusammenarbeit mit dem Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e. V. (AUMA) junge Unternehmen mit vielversprechenden Produkten und Lösungen für alle Bereiche des Automotive Aftermarkets.

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Über den Autor

 Edgar Schmidt

Edgar Schmidt

stellv. Chefredakteur »autoFACHMANN/autoKAUFMANN«